Die Gauliga 1933 - 1945
 

Homebase

Aktuell
Saison
Mannschaften
Der Verein
Stadion
Historisches FCB
Downloads
Fun
Historisches BL
Fankurve
Links
Sammeln
Quellen
Kontakt
Impressum
Fanclub
Unser Blog

 

Die Gauliga 1933 - 1945

| Gauliga Bayern 1933/34 Gauliga Bayern 1934/35 | Gauliga Bayern 1935/36 | Gauliga Bayern 1936/37 |

| Gauliga Bayern 1937/38 Gauliga Bayern 1938/39 | Gauliga Bayern 1939/40 | Gauliga Bayern 1940/41 |

| Gauliga Bayern 1941/42 Gauliga Bayern 1942/43 | Gauliga Bayern 1943/44 | Gauliga Bayern 1944/45 |

Gauliga Bayern 1933/34

Die Gauliga Bayern 1933/34 war die erste Spielzeit der Gauliga Bayern im Fußball. In der neuen Spielklasse des Sportgaues 16, die als eine von deutschlandweit 16 Gauligen als höchste Liga eingeführt worden war, traten zwölf Mannschaften gegeneinander an, die zuvor in den beiden Staffeln der Bezirksliga Bayern des Süddeutschen Fußballverbandes der Saison 1932/33 gespielt hatten. In der vergleichsweise hochkarätig besetzten Liga setzte sich schließlich der 1. FC Nürnberg mit einem Punkt Vorsprung auf den SV 1860 München durch. In der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft unterlag der „Club“ im Finale dem FC Schalke 04. Da die Gauliga in den beiden darauf folgenden Spielzeiten auf die „Sollstärke“ von zehn Mannschaften reduziert werden sollte, gab es in diesem Jahr mit dem 1. FC Bayreuth, dem Würzburger FV und dem Fusionsclub 1. FC München drei Absteiger, in der Aufstiegsrunde zur Saison 1934/35 setzten sich die SpVgg Weiden und der BC Augsburg durch.

Platz Verein  Spiele  Tore  Diff.  Punkte
 1.  1. FC Nürnberg  22 15 4 3 61:26 35 34:10
 2.  SV 1860 München** 22 13 7 2 48:15 33 33:11
 3.  FC Bayern München  22 11 5 6 53:35 18 27:17
 4.  1. FC Schweinfurt 05  22 11 4 7 38:37 1 26:18
 5.  SSV Schwaben Augsburg  22 10 5 7 45:38 7 25:19
 6.  SpVgg. Fürth  22 8 6 8 41:32 9 22:22
 7.  ASN Nürnberg  22 8 4 10 38:38  ±0  20:24
 8.  Sportbund Jahn Regensburg* 22 7 5 10 36:43 -7 19:25
 9.  FC Wacker München  22 7 4 11 36:50 -14 18:26
10.  1. FC Bayreuth  22 5 7 10 31:52 -21 17:27
11.  Würzburger FV 04  22 4 5 13 27:55 -28 13:31
12.  1. FC München  22 3 4 15 26:59 -33 10:34

Zum Saisonende 1933/34:
Gaumeister Bayern und Teilnehmer an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft 1933/34: 1. FC Nürnberg
Absteiger in die Bezirksklasse 1934/35: 1. FC Bayreuth, Würzburger FV 04, 1. FC München

* fusionierte am 24. Mai 1934 mit dem Schwimmverein Regensburg sowie dem SV 1889 Regensburg zum SSV Jahn Regensburg
** fusionierte am 13. März 1934 mit dem TV München 1860 zum TSV 1860 München

 

Gauliga Bayern 1934/35

Die Gauliga Bayern 1934/35 war die zweite Spielzeit der Gauliga Bayern im Fußball. Die SpVgg Fürth, im Vorjahr noch Mittelmaß, besiegte Titelverteidiger Nürnberg zwei Mal und sicherte sich mit drei Punkten Vorsprung auf den Vorjahressieger die Gaumeisterschaft. Gegen Schlusslicht Schwaben Augsburg taten sich die „Kleeblättler“ hingegen schwer, erreichten in Augsburg nur ein Unentschieden und unterlag der Mannschaft um Nationalspieler Ernst Lehner am heimischen Ronhof sogar (2:3). In der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft verpasste die SpVgg Fürth mit Platz 2 in der Vorrundengruppe den Einzug ins Halbfinale. Erneut mussten drei Mannschaften absteigen, da die Gauliga Bayern in der darauf folgenden Spielzeit auf zehn Mannschaften reduziert werden sollte, Aufsteiger SpVgg Weiden, der SSV Jahn Regensburg sowie Schwaben Augsburg mussten den Gang in die Zweitklassigkeit antreten. In den Aufstiegsrunden setzten sich im Norden mit dem 1. FC Bayreuth und im Süden mit dem 1. FC München, der zur Runde 1935/36 unter dem Namen FC 1905 München antrat, zwei der Vorjahresabsteiger durch.

Platz Verein  Spiele  Tore  Diff.  Punkte
 1.  SpVgg. Fürth  20 12 4 4 38:21 17 28:12
 2.  1. FC Nürnberg (M)  20 9 7 4 43:26 17 25:15
 3.  1. FC Schweinfurt 05  20 9 7 4 42:29 13 25:15
 4.  FC Bayern München  20 9 6 5 49:31 18 24:16
 5.  TSV 1860 München  20 8 5 7 36:30 6 21:19
 6.  FC Wacker München  20 7 4 9 36:38 -2 18:22
 8.  ASN Nürnberg  20 6 5 9 31:41 -10 17:23
 7.  BC 1907 Augsburg (N)  20 6 5 9 34:46 -12 17:23
 9.  SpVgg Weiden (N)  20 6 5 9 36:59 -23 17:23
10.  SSV Jahn Regensburg  20 4 7 9 33:35 -2 15:25
11.  SSV Schwaben Augsburg  20 4 5 11 31:53 -22 13:27


Zum Saisonende 1934/35:
Gaumeister Bayern und Teilnehmer an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft 1934/35: SpVgg. Fürth
Absteiger in die Bezirksklasse 1935/36: SpVgg Weiden, SSV Jahn Regensburg, SSV Schwaben Augsburg
Zum Saisonende 1933/34:
(M)        Titelverteidiger 1933/34: 1. FC Nürnberg
(N)         Aufsteiger aus der Bezirksklasse 1933/34: SpVgg Weiden, BC Augsburg

 

Gauliga Bayern 1935/36

Die Gauliga Bayern 1935/36 war die dritte Spielzeit der Gauliga Bayern im Fußball. Der 1. FC Nürnberg blieb ungeschlagen und sicherte sich mit drei Punkten Vorsprung auf den Lokalrivalen SpVgg Fürth den Gaumeistertitel. In der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft setzte der „Club“ seine souveräne Saisonleistung fort, blieb auch hier ohne Niederlage und gewann seinen sechsten deutschen Meistertitel. Im Abstiegskampf hatten die beiden Aufsteiger 1. FC Bayreuth und FC 1905 München das Nachsehen und stiegen postwendend wieder ab. In der Aufstiegsrunde setzten sich der VfB Ingolstadt-Ringsee sowie der VfB Coburg durch.

Platz Verein  Spiele  Tore  Diff.  Punkte
 1.  1. FC Nürnberg  18 13 5 0 36:12 24 31:5
 2.  SpVgg. Fürth (M)  18 12 4 2 37:14 23 28:8
 3.  FC Bayern München  18 12 3 3 47:26 21 27:9
 4.  1. FC Schweinfurt 05  18 7 4 7 37:31 6 18:18
 5.  BC 1907 Augsburg  18 6 3 9 31:32 -1 15:21
 6.  ASV Nürnberg  18 6 3 9 24:29 -5 15:21
 7.  TSV 1860 München  18 6 3 9 24:34 -10 15:21
 8.  FC Wacker München  18 5 3 10 21:36 -15 13:23
 9.  1. FC Bayreuth (N)  18 4 1 13 20:39 -19 9:27
10.  FC 1905 München (N)  18 4 1 13 18:42 -24 9:27


Zum Saisonende 1935/36:
Gaumeister Bayern und Teilnehmer an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft 1935/36: 1. FC Nürnberg
Absteiger in die Bezirksklasse 1936/37: 1. FC Bayreuth, FC 1905 München

Zum Saisonende 1934/35:
(M)        Titelverteidiger 1934/35: SpVgg. Fürth
(N)         Aufsteiger aus der Bezirksklasse 1934/35: 1. FC Bayreuth, FC 1905 München

 

Gauliga Bayern 1936/37

Die Gauliga Bayern 1936/37 war die vierte Spielzeit der Gauliga Bayern im Fußball. Der amtierende Deutsche Meister 1. FC Nürnberg stand bereits einen Monat vor Rundenende als Gaumeister fest. In der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft zog der „Club“ erneut ins Endspiel ein, konnte im Berliner Olympiastadion vor 100.000 Zuschauern seinen Titel allerdings nicht verteidigen und unterlag dem FC Schalke 04. In der unteren Hälfte der Gauliga ging es hingegen bis zum Schluss äußerst eng zu, beim Duell am letzten Spieltag zwischen dem FC Wacker und dem BC Augsburg sicherte ein 1:2 schließlich beiden Mannschaften den Klassenerhalt und bedeutete für den Konkurrenten ASV Nürnberg den Abstieg; Neuling VfB Coburg hatte bereits zuvor als Absteiger festgestanden. Über die Aufstiegsrunde der Bezirksklassenmeister kehrten mit Jahn Regensburg sowie Schwaben Augsburg zur Spielzeit 1937/38 zwei Gründungsmitglieder der Gauliga in die oberste bayrische Spielklasse zurück.

Platz Verein  Spiele  Tore  Diff.  Punkte
 1.  1. FC Nürnberg (M)  18 13 1 4 47:16 31 27:9
 2.  1. FC Schweinfurt 05  18 11 2 5 44:29 15 24:12
 3.  FC Bayern München  18 8 4 6 49:31 18 20:16
 4.  SpVgg. Fürth  18 8 2 8 29:35 -6 18:18
 5.  BC 1907 Augsburg  18 6 4 8 26:31 -5 16:20
 6.  VfB Ingolstadt-Ringsee (N)  18 6 4 8 28:38 -10 16:20
 7.  TSV 1860 München  18 7 2 9 27:38 -11 16:20
 8.  FC Wacker München  18 4 7 7 21:24 -3 15:21
 9.  ASV Nürnberg  18 6 3 9 31:39 -8 15:21
10.  VfB Coburg (N)  18 4 5 9 26:47 -21 13:23


Zum Saisonende 1936/37:
Gaumeister Bayern und Teilnehmer an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft 1936/37: 1. FC Nürnberg
Absteiger in die Bezirksklasse 1937/38: ASV Nürnberg, VfB Coburg

Zum Saisonende 1935/36:
(M)        Titelverteidiger 1935/36: 1. FC Nürnberg
(N)         Aufsteiger aus der Bezirksklasse 1935/36: VfB Coburg, VfB Ingolstadt-Ringsee

 

Gauliga Bayern 1937/38

Die Gauliga Bayern 1937/38 war die fünfte Spielzeit der Gauliga Bayern im Fußball. Der 1. FC Nürnberg sicherte sich ungefährdet seinen dritten Gaumeistertitel in Folge und zog im Weltmeisterschaftsjahr erneut in die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft ein. Hier musste der FCN aber nach zwei Niederlagen gegen den späteren Sensationsmeister Hannover 96 bereits nach der Vorrunde die Segel streichen. Der FC Wacker München und Ingolstadt-Ringsee mussten aus der Gauliga absteigen, in den Aufstiegsrunden zur Runde 1938/39 setzten sich die Vorjahresabsteiger VfB Coburg der inzwischen als Betriebssportgemeinschaft Neumeyer Nürnberg antretende ASV Nürnberg durch.

Platz  Verein  Spiele  Tore  Diff.  Punkte
 1.  1. FC Nürnberg (M)  18 11 5 2 35:16 19 27:9
 2.  TSV 1860 München  18 9 5 4 42:27 15 23:13
 3.  SSV Jahn Regensburg (N)  18 9 4 5 34:24 10 22:14
 4.  SpVgg. Fürth  18 9 4 5 38:33 5 22:14
 5.  FC Bayern München  18 8 3 7 37:29 8 19:17
 6.  BC 1907 Augsburg  18 6 5 7 26:27 -1 17:19
 7.  1. FC Schweinfurt 05  18 7 3 8 29:40 -11 17:19
 8.  SSV Schwaben Augsburg (N)  18 4 4 10 31:44 -13 12:24
 9.  FC Wacker München  18 4 3 11 25:32 -7 11:25
10.  VfB Ingolstadt-Ringsee  18 4 2 12 15:40 -25 10:26


Zum Saisonende 1937/38:
Gaumeister Bayern und Teilnehmer an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft 1937/38: 1. FC Nürnberg
Absteiger in die Bezirksklasse 1938/39: FC Wacker München, VfB Ingolstadt-Ringsee

Zum Saisonende 1936/37:
(M)        Titelverteidiger 1936/37: 1. FC Nürnberg
(N)         Aufsteiger aus der Bezirksklasse 1936/37: SSV Jahn Regensburg, SSV Schwaben Augsburg

 

Gauliga Bayern 1938/39

Die Gauliga Bayern 1938/39 war die sechste Spielzeit der Gauliga Bayern im Fußball. Im Gegensatz zu den vorangegangenen Runden entwickelte sich in dieser Spielzeit ein spannendes Rennen um den Titel. Der 1. FC Nürnberg lag lange mit Aufsteiger BSG WKS Neumeyer Nürnberg (vormals ASV Nürnberg) an der Tabellenspitze gleichauf, am Ende triumphierte aber Verfolger 1. FC Schweinfurt 05. Nachdem die Elf um die Nationalspieler Andreas Kupfer und Albin Kitzinger beim Neuling Neumeyer Nürnberg mit 0:1 die Oberhand behalten hatte, gewannen die Schweinfurter auch bei Altmeister Nürnberg mit 2:1 und wurden erstmals Gaumeister. In der ersten Endrunde um die Deutsche Meisterschaft in der Vereinsgeschichte verpasste der 1. FC Schweinfurt nur knapp den Einzug ins Halbfinale. Aus der Gauliga absteigen mussten Neuling VfB Coburg sowie Schwaben Augsburg, an ihre Stelle rückten zur Runde 1939/40 die Gewinner der Aufstiegsrunden VfR 07 Schweinfurt und FSV Nürnberg.
Gauliga Bayern 1938/39

Platz  Verein  Spiele Tore  Diff.  Punkte
 1.  1. FC Schweinfurt 05  18 10 3 5 37:27 10 23:13
 2.  TSV 1860 München  18 8 6 4 33:21 12 22:14
 3.  SSV Jahn Regensburg  18 8 4 6 43:24 19 20:16
 4.  BSG WKS Neu. Nürnberg (N)  18 9 2 7 27:23 4 20:16
 5.  1. FC Nürnberg (M)  18 9 2 7 28:33 -5 20:16
 6.  SpVgg. Fürth  18 8 3 7 23:26 -3 19:17
 7.  FC Bayern München  18 7 3 8 26:31 -5 17:19
 8.  BC 1907 Augsburg  18 4 6 8 28:35 -7 14:22
 9.  VfB Coburg (N)  18 6 2 10 27:39 -12 14:22
10.  SSV Schwaben Augsburg  18 4 3 11 8:45 -13 11:25


Zum Saisonende 1938/39:
Gaumeister Bayern und Teilnehmer an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft 1938/39: 1. FC Schweinfurt 05
Absteiger in die Bezirksklasse 1939/40: VfB Coburg, SSV Schwaben Augsburg

Zum Saisonende 1937/38:
(M)        Titelverteidiger 1937/38: 1. FC Nürnberg
(N)         Aufsteiger aus der Bezirksklasse 1937/38: VfB Coburg, BSG WKS Neumeyer Nürnberg

 

Gauliga Bayern 1939/40

Die Gauliga Bayern 1939/40 war die siebte Spielzeit der Gauliga Bayern (offiziell: Bereichsklasse Bayern) im Fußball. Wie in allen Spielklassen wurde die Runde nach dem ersten Spieltag durch den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges zunächst ausgesetzt. Während die anderen Bereichsklassen in Süddeutschland in Gruppen aufgeteilt wurden und ihre Meisterschaften erst Ende November starteten, wurde die Gaumeisterschaft in Bayern bereits am 29. Oktober 1939 in der ursprünglich geplanten eingleisigen Liga mit zehn Mannschaften wieder aufgenommen. Den Titel konnte sich der 1. FC Nürnberg zurückerobern, der sich in diesem Jahr vor allem mit dem BC 1907 Augsburg als härtesten Konkurrenten auseinandersetzen musste. In der sich anschließenden Endrunde um die Deutsche Meisterschaft scheiterte der „Club“ bereits in der Vorrunde am SV Waldhof Mannheim. Da die Spielklasse 1940/41 in zwei Staffeln begann und kurzfristig auf 13 Mannschaften aufgestockt wurde, verblieben die auf den Abstiegsplätzen rangierenden Aufsteiger VfR 07 Schweinfurt und FSV Nürnberg im bayrischen Oberhaus. Aus den Bezirksklassen stiegen die Würzburger Kickers und Schwaben Augsburg auf.

Platz  Verein  Spiele Tore  Diff.  Punkte
 1.  1. FC Nürnberg  18 13 3 2 56:13 43 29:7
 2.  BC 1907 Augsburg  18 12 4 2 49:16 33 28:8
 3.  1. FC Schweinfurt 05 (M)  18 12 1 5 49:17 32 25:11
 4.  BSG WKS Neum. Nürnberg  18 12 1 5 49:31 18 25:11
 5.  SpVgg. Fürth  18 8 3 7 35:25 10 19:17
 6.  SSV Jahn Regensburg  18 7 3 8 40:44 -4 17:19
 7.  TSV 1860 München  18 7 2 9 34:36 -2 16:20
 8.  FC Bayern München  18 3 4 11 21:35 -14 10:26
 9.  VfR 07 Schweinfurt (N)  18 3 3 12 23:59 -36 9:27
10.  FSV Nürnberg * (N)  18 0 2 16 13:93 -80 2:34


Zum Saisonende 1939/40:
Gaumeister Bayern und Teilnehmer an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft 1939/40: 1. FC Nürnberg
Zum Saisonende 1938/39:
(M)        Titelverteidiger 1938/39: 1. FC Schweinfurt 05
(N)         Aufsteiger aus der Bezirksklasse 1938/39: VfR 07 Schweinfurt, FSV Nürnberg

* Der FSV Nürnberg schloss sich 1940 dem TuSpV 1883 Nürnberg an.

 

Gauliga Bayern 1940/41

Die Gauliga Bayern 1940/41 war die achte Spielzeit der Gauliga Bayern (offiziell: Bereichsklasse Bayern) im Fußball. Im zweiten Kriegsjahr begann man im Sportbereich Bayern aus verkehrstechnischen Gründen zunächst in zwei Staffeln „Nord“ und „Süd“, weshalb die Zahl der Mannschaften auf insgesamt 13 aufgestockt wurde. Nach dem vierten Spieltag kehrte man aber Ende Oktober zum eingleisigen Modus zurück. Der TSV 1860 München hatte den Gewinn seiner ersten Gaumeisterschaft vor allem seiner torgefährlichen Sturmreihe zu verdanken, denn nicht zuletzt die 83 erzielten Treffer in 22 Spielen sorgten bis Saisonende für den deutlichen Vorsprung von vier Punkten auf Titelverteidiger Nürnberg. In der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft scheiterten die Löwen allerdings in der Vorrundengruppe am späteren Meister SK Rapid Wien. Abgeschlagen auf den Abstiegsrängen landeten der VfR 07 Schweinfurt und Neuling Würzburger Kickers, der TuSpV 1883 Nürnberg (vormals FSV Nürnberg) hatte seine Mannschaft bereits im Dezember nach acht Niederlagen in Folge vom Spielbetrieb zurückgezogen. Als Aufsteiger zur Runde 1941/42 setzten sich die beiden Fusionsvereine Reichsbahn-SSVg Weiden und Eintracht-Franken Nürnberg durch.

Platz  Verein  Spiele Tore  Diff.  Punkte
 1.  TSV 1860 München  22 17 1 4 83:30 53 35:9
 2.  1. FC Nürnberg (M)  22 14 3 5 52:24 28 31:13
 3.  BC 1907 Augsburg  22 12 5 5 44:32 12 29:15
 4.  SpVgg. Fürth  22 11 5 6 63:45 18 27:17
 5.  SSV Jahn Regensburg  22 11 3 8 45:36 9 25:19
 6.  BSG WKS Neum. Nürnberg  22 9 5 8 44:34 10 23:21
 7.  FC Bayern München  22 8 5 9 35:35  0  21:23
 8.  1. FC Schweinfurt 05  22 8 4 10 38:32 6 20:24
 9.  SSV Schw. Augsburg * (N)  22 8 3 11 45:51 -6 19:25
10.  FC Wacker München (N)  22 6 4 12 35:60  -25 16:28
11.  VfR 07 Schweinfurt  22 4 3 15 24:64  -40 11:33
12.  Würzburger Kickers (N)  22 2 3 17 22:87 -65 7:37
13.  TuSpV 1883 Nürnberg ** 8 0 0 8 03:33 -30 0:16


Zum Saisonende 1940/41:
Gaumeister Bayern und Teilnehmer an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft 1940/41: TSV 1860 München
Absteiger in die Bezirksklasse 1941/42: VfR 07 Schweinfurt, Würzburger Kickers, TuSpV 1883 Nürnberg

Zum Saisonende 1939/40:
(M)        Titelverteidiger 1939/40: 1. FC Nürnberg
(N)         Aufsteiger aus der Bezirksklasse 1939/40: SSV Schwaben Augsburg, Wacker München, Würzburger Kickers

* Der SSV Schwaben Augsburg fusionierte am 14. Juni 1941 u. a. mit dem TV 1847 Augsburg zum TSV Schwaben Augsburg.
** Der TuSpV 1883 Nürnberg zog seine Mannschaft am 20. Dezember 1940 vom Spielbetrieb zurück. Die bereits ausgetragenen Spiele wurden annulliert, sind hier zur Dokumentation dennoch aufgeführt.

 

Gauliga Bayern 1941/42

Die Gauliga Bayern 1941/42 war die neunte Spielzeit der Gauliga Bayern (offiziell: Bereichsklasse Bayern) im Fußball. Zum 1. Oktober 1941 war der Sportbereich Bayern in fünf Gaue eingeteilt worden, die oberste Spielklasse wurde in dieser Saison aber zunächst noch eingleisig ausgetragen. Zum zweiten Mal nach 1939 gewann der 1. FC Schweinfurt 05 den bayerischen Gaumeistertitel, nachdem im Verlauf der Runde lange Zeit zunächst Vorjahresmeister TSV 1860 München und anschließend die SpVgg. Fürth das Feld angeführt hatten. Die Schweinfurter schieden allerdings in der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft bereits im Achtelfinale aus. Die beiden letzten Plätze der Gauliga belegten abgeschlagen die beiden Neulinge aus Nürnberg und Weiden, spielten aber in der Runde 1942/43 erneut erstklassig, da die Gauliga in eine Nord- und eine Südgruppe aufgeteilt wurde.

Platz  Verein  Spiele Tore  Diff.  Punkte
 1.  1. FC Schweinfurt 05  22 17 2 3 77:26 51 36:8
 2.  SpVgg. Fürth  22 15 3 4 79:27 52 09:11
 3.  TSV 1860 München (M)  22 15 2 5 81:27 54 08:12
 4.  1. FC Nürnberg  22 14 1 7 64:33 31 05:15
 5.  FC Wacker München  22 11 6 5 43:34 9 04:16
 6.  BC 1907 Augsburg  22 8 7 7 46:41 5 23:21
 7.  BSG WKS Neum. Nürnberg * 22 10 2 10 50:47:00 3 22:22
 8.  FC Bayern München ** 21 7 3 11 41:40 1 17:25
 9.  TSV Schwaben Augsburg  22 6 3 13 45:54 -9 15:29
10.  SSV Jahn Regensburg  22 5 5 12 37:78  -41 15:29
11.  Eintr./Franken Nürnberg (N)  22 2 4 16 27:108  -81 8:36
12.  Reichsbahn-SSVg Weiden (N)  21 1 2 18 33:108  -75 4:38


Zum Saisonende 1941/42:
Gaumeister Bayern und Teilnehmer an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft 1941/42: 1. FC Schweinfurt 05
Zum Saisonende 1940/41:
(M)        Titelverteidiger 1940/41: TSV 1860 München
(N)         Aufsteiger aus der Bezirksklasse 1940/41: Eintracht-Franken Nürnberg, Reichsbahn-SSVg Weiden

* Neumeyer Nürnberg trat ab 1942 als VfL Nürnberg an.
** Das Spiel FC Bayern München gegen Reichsbahn-SSVg Weiden wurde nicht mehr ausgetragen.

 

Gauliga Bayern 1942/43

Die Gauliga Bayern 1942/43 war die zehnte Spielzeit der Gauliga Bayern (offiziell: Bereichsklasse Bayern) im Fußball. Durch die kriegsbedingten Umstände wurde die oberste Spielklasse in dieser Saison auf zwei Gruppen aufgeteilt, deren Meister jeweils für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft qualifiziert waren - ein gesamtbayrischer Meister wurde in diesem Jahr nicht ermittelt. Durch die Aufspaltung waren auch die nominellen Absteiger des Vorjahres in der obersten Liga spielberechtigt, beide Staffeln wurden durch Vereine aus den Bezirksklassen auf elf bzw. zehn Teilnehmer aufgestockt. Die Einteilung in zwei bayerische Gauligen wurde in der Spielzeit 1943/44 beibehalten.


Gauliga Nordbayern

In Nordbayern setzte sich der 1. FC Nürnberg mit dem jungen Max Morlock, der 54 von 125 Toren des „Clubs“ erzielte, verlustpunktfrei durch, musste in der sich anschließenden Endrunde aber bereits in der ersten Runde die Segel streichen. Absteigen mussten Viktoria Aschaffenburg und Eintracht-Franken Nürnberg, die Post-SG Fürth spielte in der Folgesaison als Post-SG Nürnberg-Fürth erneut in der Gauliga, als Aufsteiger rückte der WTSV Schweinfurt nach.

Platz  Verein  Spiele Tore  Diff.  Punkte
 1.  1. FC Nürnberg  20 20 0 0 125:17 108 40:00
 2.  1. FC Schweinf. 05 * (M)  20 16 0 4 85:21 64 32:08
 3.  SpVgg. Fürth  20 14 1 5 81:33 48 29:11
 4.  Reichsbahn-SSVg Weiden  20 13 1 6 47:44 3 27:13
 5.  VfL Nürnberg  20 8 3 9 49:54 -5 19:21
 6.  1. FC Bamberg (N)  20 8 1 11 50:54 -4 17:23
 7.  Würzb. Kickers ** (N)  20 6 2 12 38:73  -35 14:26
 8.  VfR 07 Schweinfurt (N)  20 5 2 13 28:53 -25 12:28
 9.  Viktoria Aschaffenburg (N)  20 5 2 13 38:76  -38 12:28
10.  Eintracht/Franken Nürnberg  20 4 3 13 26:94  -68 11:29
11.  Post SG Fürth *** (N)  20 3 1 16 25:73  -48 7:33


Zum Saisonende 1942/43:
Gaumeister Nordbayern und Teilnehmer an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft 1942/43: 1. FC Nürnberg
Absteiger in die Bezirksklasse 1943/44: Viktoria Aschaffenburg, Post-SG Fürth, Eintracht-Franken Nürnberg

Zum Saisonende 1941/42:
(M)        Titelverteidiger 1941/42: 1. FC Schweinfurt 05
(N)         Aufsteiger aus der Bezirksklasse 1941/42: 1. FC Bamberg, Würzburger Kickers, VfR 07 Schweinfurt, Viktoria Aschaffenburg, Post-SG Fürth
* Der 1. FC Schweinfurt 05 bildete ab Sommer 1943 mit dem Luftwaffen-SV Schweinfurt eine Kriegsspielgemeinschaft.
** Die Würzburger Kickers und der Würzburger FV 04 bildeten ab Sommer 1943 die Kriegsspielgemeinschaft KSG Würzburg.
*** Die Post-SG Fürth trat 1943/44 als Post-SG Nürnberg-Fürth erneut in der Gauliga Nordbayern an.

Gauliga Südbayern

In ähnlich souveräner Manier wie Nordmeister Nürnberg sicherte sich in Südbayern der TSV 1860 München den Gaumeistertitel; lediglich eine Heimniederlage gegen den BC Augsburg sowie ein Unentschieden im Derby beim FC Bayern trübten die ansonsten makellose Bilanz. Die „Löwen“ schieden in der Endrunde erst im Viertelfinale gegen den „Ostmark“-Vertreter First Vienna Wien aus.

Platz Verein  Spiele Tore  Diff.  Punkte
 1.  TSV 1860 München  18 16 1 1 103:15 88 33:3
 2.  BC 1907 Augsburg  18 13 3 2 53:20 33 29:7
 3.  FC Bayern München  18 10 2 6 52:23 29 22:14
 4.  TSV Schwaben Augsburg  18 6 5 7 30:33 -3 17:19
 5.  SSV Jahn Regensburg  18 8 1 9 30:48 -18 17:19
 6.  FC Wacker München  18 7 2 9 47:44 3 16:20
 7.  Luftwaffen SV Straubing (N)  18 7 1 10 32:65  -33 15:21
 8.  TSG Augsburg 85 (N)  18 6 1 11 35:65  -30 13:23
 9.  SC Bajuwaren München (N)  18 5 2 11 33:62  -29 12:24
10.  VfB München (N)  18 3 0 15 35:75  -40 6:30


Zum Saisonende 1942/43:
Gaumeister Südbayern und Teilnehmer an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft 1942/43: TSV 1860 München
Absteiger in die Bezirksklasse 1943/44: SC Bajuwaren München, VfB München

Zum Saisonende 1941/42:
(N) Aufsteiger aus der Bezirksklasse 1941/42: Luftwaffen SV Straubing, TSG Augsburg 85, SC Bajuwaren München, VfB München

 

Gauliga Bayern 1943/44

Die Gauliga Bayern 1943/44 war die elfte Spielzeit der Gauliga Bayern (offiziell: Bereichsklasse Bayern) im Fußball. Wie schon im Vorjahr wurde die oberste Spielklasse auch in dieser Saison auf zwei Gruppen aufgeteilt, deren Meister jeweils für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft qualifiziert waren. In der darauf folgenden Spielzeit 1944/45 wurden hingegen fünf Spielklassen auf der obersten Ebene angesetzt, die den Gauen des Sportbereichs entsprachen.
Gauliga Nordbayern

Gauliga Nordbayern

Vorjahresmeister 1. FC Nürnberg konnte in Nordbayern seinen Titel verteidigen, wenngleich sich der „Club“ bei weitem nicht so überlegen präsentierte wie in der Vorsaison. Lange Zeit konnte der 1. FC Bamberg den Nürnbergern Paroli bieten, ging aber im direkten Duell drei Spieltage vor Ende der Runde im Städtischen Stadion mit 1:12 unter. In der Endrunde drang der FCN bis ins Halbfinale vor und schied dort gegen den späteren Meister Dresdner SC aus.

Pl.  Verein  Sp.  Tore  Diff.  Punkte
 1.  1. FC Nürnberg (M)  18 13 2 3 85:23 62 28:8
 2.  1. FC Bamberg  18 11 3 4 62:45 17 25:11
 3.  VfL Nürnberg  18 9 4 5 35:31 4 22:14
 4.  VfR 07 Schweinfurt  18 8 4 6 39:35 4 20:16
 5.  KSG FC 05/LSV Schweinfurt *  18 10 0 8 41:40 1 20:16
 6.  SpVgg. Fürth  18 9 1 8 53:31 22 19:17
 7.  WTSV Schweinfurt (N)  18 9 0 9 54:46 8 18:18
 8.  Post-SG Nürnberg-Fürth (N)  18 5 4 9 37:51 -14 14:22
 9.  Reichsbahn-SSVg Weiden  18 3 2 13 24:64  -40 8:28
10.  KSG 04/Kickers Würzburg ** 18 1 4 13 22:86 -64 6:30


Zum Saisonende 1943/44:
Gaumeister Nordbayern und Teilnehmer an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft 1943/44: 1. FC Nürnberg
Zum Saisonende 1942/43:
(M)        Titelverteidiger 1942/43: 1. FC Nürnberg
(N)         Aufsteiger aus der Bezirksklasse 1942/43 : Post-SG Nürnberg-Fürth, WTSV Schweinfurt
* Kriegsspielgemeinschaft des 1. FC Schweinfurt 05 mit dem Luftwaffen-SV Schweinfurt
** Kriegsspielgemeinschaft des Würzburger FV 04 mit den Würzburger Kickers

Gauliga Südbayern

Bereits nach 15 Spieltagen stand der FC Bayern München mit 29:1 Punkten uneinholbar als Meister in Südbayern fest, die „Roten“ gewannen damit in diesem Jahr den ersten Gaumeistertitel überhaupt. In der sich anschließenden Endrunde war allerdings bereits nach der ersten Runde Schluss.

Pl.  Verein  Sp.  Tore  Diff.  Punkte
 1.  FC Bayern München  18 15 1 2 56:15 41 31:5
 2.  KSG BC/Post Augsburg * 18 13 1 4 56:17 39 27:9
 3.  TSV 1860 München (M)  18 11 3 4 54:33 21 25:11
 4.  Luftwaffen SV Straubing  18 9 4 5 26:27 -1 22:14
 5.  SSV Jahn Regensburg  18 7 2 9 34:30 4 16:20
 6.  FC Wacker München  18 7 2 9 30:33 -3 16:20
 7.  KSG MTV/VfB Ingolstadt **(N)  18 6 3 9 38:57 -19 15:21
 8.  TSV Schwaben Augsburg  18 6 2 10 22:35 -13 14:22
 9.  TSV 1885 Pfersee Augsburg (N)  18 3 2 13 20:52 -32 8:28
10.  TSG Augsburg 85  18 3 0 15 24:61  -37 6:30


Zum Saisonende 1943/44:
Gaumeister Südbayern und Teilnehmer an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft 1943/44: FC Bayern München
Zum Saisonende 1942/43:
(M)        Titelverteidiger 1942/43: TSV 1860 München
(N)         Aufsteiger aus der Bezirksklasse 1942/43: TSV 1885 Pfersee Augsburg, MTV Ingolstadt
* Kriegsspielgemeinschaft des BC 1907 Augsburg mit der Post-SG Augsburg
** Kriegsspielgemeinschaft des MTV Ingolstadt mit dem VfB Ingolstadt-Ringsee

 

Gauliga Bayern 1944/45

Die Gauliga Bayern 1944/45 war die zwölfte und letzte Spielzeit der Gauliga Bayern (offiziell: Bereichsklasse Bayern) im Fußball. Für die am 1. Oktober 1944 beginnende Saison – in München und Schwaben wurde bereits im September gespielt – wurde in den fünf Gauen des Sportbereichs Bayern jeweils eine Meisterschaftsrunde angesetzt, wobei im Bereich Bayreuth/Oberpfalz/Niederbayern in zwei Staffeln gespielt werden sollte. Lediglich im Gau München/Oberbayern konnte noch ein Meister ermittelt werden, in den anderen Gruppen wurde die Runde, sofern sie überhaupt begonnen wurde, durch die Umstände in der Endphase des Zweiten Weltkrieges abgebrochen. Eine Endrunde um die Deutsche Meisterschaft wurde in dieser Spielzeit nicht mehr ausgetragen.

München/Oberbayern

Mit dem FC Bayern München konnte in Oberbayern als einzigem der fünf Gaue ein Meister gekürt werden. Die KSG Ingolstadt trug nur sechs Spiele aus, der LSV Fürstenfeldbruck zog seine Teilnahme bereits vor Saisonbeginn zurück und löste sich auf.

Pl.  Verein  Sp.  Tore  Diff.  Punkte
 1.  FC Bayern München  15 14 1 0 75:15 60 29:01:00
 2.  TSV 1860 München (M)  14 8 2 4 47:27 20 18:10
 3.  SC Bajuwaren München (N)  14 6 4 4 17:27 -10 16:12
 4.  FC Wacker München  14 6 1 7 41:31 10 13:15
 5.  SpVgg Sendling (N)  15 5 3 7 20:31 -11 13:17
 6.  FC Hertha 1922 München (N)  14 4 3 7 26:44 -18 11:17
 7.  FC Alte Haide München (N)  14 3 3 8 26:44 -18 9:19
 8.  VfB München (N)  14 3 1 10 19:59 -40 7:21
 9.  KSG MTV/VfB Ingolstadt * (N)  6 2 0 4 17:16 1 4:8
10.  LSV Fürstenfeldbruck (N)  0 0 0 0 0:0  0  00:00


Zum Saisonende 1944/45:
Gaumeister München/Oberbayern 1944/45: FC Bayern München
Zum Saisonende 1943/44:
(M)        Titelverteidiger 1943/44: TSV 1860 München
(N)         Aufsteiger aus der Bezirksklasse 1943/44: SC Bajuwaren München, SpVgg Sendling, FC Hertha München, FC Alte Haide München, VfB München, VfB Ingolstadt-Ringsee, LSV Fürstenfeldbruck
* Kriegsspielgemeinschaft des MTV Ingolstadt mit dem VfB Ingolstadt-Ringsee

Schwaben

Tabellenstand bei Abbruch der Spielzeit:

Pl.  Verein  Sp.  Tore  Diff.  Punkte
 1.  TSV Schwaben Augsburg  10 6 0 4 27:22 5 12:8
 2.  KSG BC/Post Augsburg * 8 4 3 1 27:16 11 11:5
 3.  Luftwaffen SV Kaufbeuren (N)  6 4 0 2 25:8 17 8:4
 4.  TV Landsberg (N)  7 3 2 2 19:18 1 8:6
 5.  VfL Günzburg (N)  7 3 2 2 19:18 1 8:6
 6.  Reichsb.-SG Pfersee ** (N)  6 2 1 3 10:13 -3 5:7
 7.  TSG Augsburg 85  6 0 0 6 5:31 -26 0:12

* Kriegsspielgemeinschaft des BC 1907 Augsburg mit der Post-SG Augsburg
** Kriegsspielgemeinschaft des TSV Pfersee Augsburg mit einer Betriebsmannschaft der Deutschen Reichsbahn

Unterfranken

Über ausgetragene Spiele ist nichts bekannt.

1. FC Schweinfurt 05
VfR 07 Schweinfurt
Würzburger FV 04
Würzburger Kickers

Mittelfranken

Tabellenstand bei Abbruch der Spielzeit:

Pl.  Verein  Sp.  Tore  Diff.  Punkte
 1.  SpVgg. Fürth  9 7 1 1 35:15 20 15:3
 2.  1. FC Nürnberg  8 6 0 2 35:11 24 12:4
 3.  SS SG Nürnberg (N)  6 3 1 2 35:14 21 7:5
 4.  KSG Wacker/Pfeil-Viktoria Nürnberg * (N)  6 2 1 3 18:34 -16 5:7
 5.  KSG TV/SC Zirndorf (N)  4 2 0 2 14:8 6 4:4
 6.  Eintracht-Franken Nürnberg (N)  6 1 2 3 11:23 -12 4:8
 7.  Post/Reichsbahn Nürnberg-Fürth  8 1 1 6 12:36 -24 3:13
 8.  VfL Nürnberg  5 1 0 4 8:27 -19 2:8
 9.  FC Stein (N)  0 0 0 0 0:0  0  0:0

* Kriegsspielgemeinschaft aus Wacker Nürnberg und FC Pfeil-Viktoria Nürnberg

Oberfranken („Bayreuth Nord“)

Über ausgetragene Spiele ist nichts bekannt.

1. FC Bamberg
Reichsbahn-SSVg Weiden
VfB Coburg
FC Michelau
KSG Bayreuth
FC Bayern Hof

Oberpfalz/Niederbayern („Bayreuth Süd“)

Über ausgetragene Spiele ist nichts bekannt.

SSV Jahn Regensburg
1. FC Straubing
Luftwaffen SV Straubing
Reichsbahn SG Regensburg
SpVgg. Walhalla Regensburg
Turnerschaft Regensburg
Reichsbahn SG Schwandorf
SpVgg Landshut

Quelle: Wikipedia.de