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FC Bayern München

FC Bayern München

Logo des FC Bayern München
Voller Name FC Bayern München e. V.
Spitzname(n) Die Roten
Gegründet 27. Februar 1900
Stadion Allianz Arena (Männer)
Grünwalder Stadion (Männer II)
Sportpark Aschheim (Frauen)
Plätze 69.901 (Männer)
28.000 (Männer II)
03.000 (Frauen)
Präsident Franz Beckenbauer
Trainer Ottmar Hitzfeld (Männer)
Hermann Gerland (Männer II)
Sissy Raith (Frauen)
Adresse Säbener Straße 51
81547 München
Homepage www.fcbayern.de
Liga Bundesliga (Männer)
Regionalliga Süd (Männer II)
Bundesliga (Frauen)
2006/07 4. Platz (Männer)
8. Platz (Männer II)
4. Platz (Frauen)

Der FC Bayern München e. V. ist mit 135.752 Mitgliedern (Stand: 12. November 2007) nach Benfica Lissabon, Manchester United, dem FC Barcelona und Arsenal London einer der mitgliederstärksten Sportvereine der Welt. Die inzwischen in die FC Bayern München AG ausgegliederte Fußball-Abteilung ist die erfolgreichste Abteilung. Daneben gibt es im Verein die Sportarten Basketball, Handball, Kegeln, Schach, Schiedsrichter, Tischtennis und Turnen.

Nach einem Streit mit der Vereinsführung des MTV 1879 München spalteten sich elf Fußballspieler ab und gründeten am 27. Februar 1900 unter Führung von Franz John (früher VfB 1893 Pankow) in der Schwabinger Gaststätte Gisela den FC Bayern München. Weitere, aus anderen Teilen des ehemaligen Deutschen Reiches gekommene Vorstandsmitglieder waren J. Pollack (früher Freiburger FC 1897), P. Francke (früher FC Wacker 1895 Leipzig) und W. Focke (früher Bremer Fußball-Verband).

Da der Verein auf finanziell wackeligen Beinen stand, schloss er sich als Fußballabteilung 1906 dem Münchner SC an und nannte sich FC Bayern F.A.(Fußball Abteilung) im MSC München. Nach dem Ersten Weltkrieg fand beim Münchner SC kein Vereinsleben mehr statt, so dass sich der FC Bayern wieder ablöste und mit dem TV Jahn München zum TSV Jahn München fusionierte. Die Abteilung spielte aber weiterhin als FC Bayern, bis sie sich 1923 auch von dieser Fusion wieder löste und erneut den FC Bayern München als eigenständigen Verein bildete. 1932 konnte der erste von insgesamt 20 Meistertiteln gefeiert werden, als man in Nürnberg im Endspiel Eintracht Frankfurt besiegte. Mitglieder der Meistermannschaft waren Josef Lechler, Sigmund Haringer, Konrad Heidkamp, Robert Breindl, Ludwig Goldbrunner, Ernst Nagelschmitz, Josef Bergmaier, Franz Krumm, Oskar Rohr, Hans Schmidt und Hans Welker.

Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten endete die erste Glanzzeit der Bayern. Der langjährige Bayern-Präsident Kurt Landauer musste als Jude auf politischen Druck am 22. März 1933 zurücktreten und auch der Meistertrainer Richard Dombi (ebenfalls Jude) verließ im Frühjahr 1933 die Bayern Richtung Grasshoppers Zürich. Der Leistungsträger Oskar Rohr folgte im gleichen Jahr seinem ehemaligen Trainer in die Schweiz.

Nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurde eine Münchner Fußballrunde, aufgeteilt nach Stadtbezirken, eingeführt. Nachdem 243 Mitglieder des FC Bayern München vom Militär eingezogen wurden, bildete man mit dem FC Alte Haide die Spielgemeinschaft „Bezirk Schwabing“. Der FC Bayern München war für die Mannschaftsaufstellung verantwortlich, die Heimspiele fanden aber auf dem Platz des FC Alte Haide an der Fröttmaninger Straße statt.


Trainingsgelände des FC Bayern München
Die Allianz Arena in MünchenBei Gründung der Bundesliga war der FC Bayern München nicht vertreten, 1965 stieg der Verein auf – er belegte am Saisonende den dritten Platz – und gehört seitdem der Bundesliga an. Er ist dort der erfolgreichste Verein (19 Bundesliga-Meistertitel, Platz eins in der ewigen Bundesligatabelle, Stand 07/2007).

In der Nacht zum 7. Januar 1966 wurde die neu gegründete Eishockeyabteilung des MEV 1883 München übernommen – die Eishockeymannschaft setzte die Saison unter dem Namen FC Bayern in der damaligen Oberliga (2. Spielklasse) fort und nahm 1967/68 und 1968/69 an der Bundesliga teil. Im Sommer 1969 wurde die Eishockeyabteilung wieder aufgelöst.

Am 14. Februar 2002 wurde der Großteil der Fußballabteilung in die neu gegründete FC Bayern München AG ausgegliedert. Unter deren Verantwortung steht nicht nur der Lizenzfußballbereich sondern auch die erste Amateurmannschaft, die A- und B-Junioren sowie die Frauenfußball-Abteilung.[2]

Im Frühjahr 2003 kam mit der Kirch-Affäre der wohl größte Skandal der Vereinsgeschichte ans Licht.

Der FC Bayern München trug seine Bundesligaspiele von 1965 bis 1972 im Grünwalder Stadion aus, von Mai 1972 bis Mai 2005 im Olympiastadion, seit der Spielsaison 2005/06 wird in der neugebauten Allianz Arena gespielt.

In Deutschland polarisiert kein Verein mehr als der FC Bayern. Die Toten Hosen („Bayern“ – Wir würden nie zum FC Bayern München gehen) und Norbert und die Feiglinge („Bayern hat verloren“) widmeten dem FC Bayern kommerziell sehr erfolgreiche Songs.

Kader Saison 2007/08

Name Rückennummer Nationalität
Torwart
Oliver Kahn 1 D
Michael Rensing 22 D
Bernd Dreher 29 D
Thomas Kraft * 33 D
Abwehr
Willy Sagnol 2 F
Lúcio 3 BRA
Daniel Van Buyten 5 B
Martín Demichelis 6 ARG
Philipp Lahm 21 D
Marcell Jansen 23 D
Valérien Ismaël 25 F
Stefano Celozzi * 28 D
Christian Lell 30 D
Mats Hummels 32 D
Christian Saba* 37 GHA
Mittelfeld
Franck Ribéry 7 F
Hamit Altıntop 8 TR
Zé Roberto 15 BRA
Andreas Ottl 16 D
Mark van Bommel 17 NL
José Ernesto Sosa 20 ARG
Bastian Schweinsteiger 31 D
Stephan Fürstner 36 D
Toni Kroos 39 D
Angriff
Luca Toni 9 I
Lukas Podolski 11 D
Miroslav Klose 18 D
Jan Schlaudraff 19 D
Daniel Sikorski * 27 A
Sandro Wagner* 34 D
* Vertragsspieler 0 0

 

Trainer
(seit dem Bundesligaaufstieg 1965)

Ottmar Hitzfeld (seit dem 1. Februar 2007)
Felix Magath (vom 1. Juli 2004 bis 31. Januar 2007)
Ottmar Hitzfeld (vom 1. Juli 1998 bis 30. Juni 2004, mit 72 Monaten längste durchgehende Amtszeit in der Geschichte des Vereins)
Giovanni Trapattoni (vom 1. Juli 1996 bis 30. Juni 1998)
Franz Beckenbauer (vom 29. April 1996 bis 30. Juni 1996)
Otto Rehhagel (vom 1. Juli 1995 bis 27. April 1996)
Giovanni Trapattoni (vom 1. Juli 1994 bis 30. Juni 1995)
Franz Beckenbauer (vom 7. Januar 1994 bis 30. Juni 1994)
Erich Ribbeck (vom 12. März 1992 bis 27. Dezember 1993)
Søren Lerby (vom 9. Oktober 1991 bis 11. März 1992)
Jupp Heynckes (vom 1. Juli 1987 bis 8. Oktober 1991)
Udo Lattek (vom 1. Juli 1983 bis 30. Juni 1987)
Reinhard Saftig (vom 17. Mai 1983 bis 30. Juni 1983)
Pál Csernai (vom 1. März 1978 bis 16. Mai 1983)
Gyula Lóránt (vom 2. Dezember 1977 bis 28. Februar 1979)
Dettmar Cramer (vom 16. Januar 1975 bis 1. Dezember 1977)
Udo Lattek (vom 14. März 1970 bis 2. Januar 1975)
Branko Zebec (vom 1. Juli 1968 bis 13. März 1970)
Zlatko Čajkovski (vom 1. Juli 1965 bis 30. Juni 1968)

Manager
(seit dem Bundesligaaufstieg 1965)

Robert Schwan (1965-1977)
Uli Hoeneß (seit Mai 1979)

Präsidenten

  • Franz Beckenbauer (seit 1994)
  • Prof. Dr. Fritz Scherer (1985 bis 1994)
  • Willi O. Hoffmann (1979 bis 1985)
  • Wilhelm Neudecker (1962 bis 1979)
  • Roland Endler (1958 bis 1962)
  • Alfred Reitlinger (1955 bis 1958)
  • Adolf Fischer, Karli Wild, Hugo Theisinger (1953 bis 1955)
  • Julius Scheuring (1951 bis 1953)
  • Kurt Landauer (1947 bis 1951)
  • Siegfried Herrmann (1945 bis 1947)
  • Josef Bayer (1945)
  • Franz X. Heilmannseder (1945)
  • Josef Sauter (1943 bis 1945)
  • Dr. Kellner (1938 bis 1943)
  • Franz Nußhardt(1937 bis 1938)
  • Dr. Richard Amesmeier (1935 bis 1937)
  • Dr. Karl-Heinz Oettinger (1934 bis 1935)
  • Siegfried Herrmann (1933 bis 1934)
  • Kurt Landauer (1922 bis 1933)
  • Fred Dunn (1921 bis 1922)
  • Kurt Landauer (1919 bis 1921)
  • Fritz Meier (1916 bis 1919)
  • Hans Bermühler (1916)
  • Fritz Meier (1915)
  • Hans Tusch (1915)
  • Fred Dunn (1914 bis 1915)
  • Kurt Landauer (1913 bis 1914)
  • Dr. Angelo Knorr (1907 bis 1913)
  • Dr. Kurt Müller (1906 bis 1907)
  • Dr. Willem Hesselink (1903 bis 1906)
  • Franz John (1900 bis 1903)

Trikotsponsoren

  • Deutsche Telekom (seit 2002)
  • Opel (1989–2002)
  • Commodore (1984–1989)
  • Magirus-Deutz bzw. Iveco (1978–1984 mit dem Slogan „Die Bullen kommen!“)
  • Adidas (1974–1978)

Lizenzspielerabteilung

  • Chef-Trainer: Ottmar Hitzfeld
  • Co-Trainer: Michael Henke
  • Konditions- und Reha-Trainer: Zvonko Komes, Thomas Wilhelmi
  • Torwart-Trainer: Bernd Dreher, Walter Junghans, Sepp Maier
  • Abteilungsleiter junior team: Werner Kern
  • Abteilungsleiter Spiele-/Spielerbeobachtung: Wolfgang Dremmler
  • Abteilungsleiter Fan-/Fanclubbetreuung: Raimond Aumann, Andreas Brück

Erfolge

Die erste Mannschaft spielt seit 1965 in der 1. Fußball-Bundesliga. Der FC Bayern München ist der erfolgreichste deutsche Fußball-Club und deutscher Rekordmeister. Für 19 Meisterschaften seit 1963 darf er drei Meistersterne auf dem Trikot tragen. Der FC Bayern ist der erste Verein, dem es gelang, das Double zu verteidigen. Er gehört auch zu den drei Mannschaften, denen es gelungen ist, alle Europapokale sowie den Weltpokal zu gewinnen. Außer den Bayern gelang es bisher nur zwei Mannschaften (Real Madrid und Ajax Amsterdam), den Europapokal der Landesmeister drei Mal in Folge zu gewinnen. Deswegen erlaubt es die UEFA dem FC Bayern, ein Logo mit dem Champions-League Pokal zu tragen, in dem zusätzlich die Anzahl aller gewonnenen Europapokale der Landesmeister (4) eingetragen ist. Unter den Vereinspokalen fehlt einzig der Europäische Supercup, der bisher noch von keiner deutschen Mannschaft gewonnen wurde.

  • Europapokal der Landesmeister (3) / Champions League (1)
    • Sieger: 1974, 1975, 1976, 2001
    • Zweiter: 1982, 1987, 1999
  • UEFA-Pokalsieger (1): 1996
  • Europapokal der Pokalsieger (1): 1967
  • Weltpokal (2): 1976, 2001
  • Double (6): 1969, 1986, 2000, 2003, 2005, 2006
  • Deutscher Meister (20): 1932, 1969, 1972, 1973, 1974, 1980, 1981, 1985, 1986, 1987, 1989, 1990, 1994, 1997, 1999, 2000, 2001, 2003, 2005, 2006
  • Deutscher Vizemeister (8): 1970, 1971, 1988, 1991, 1993, 1996, 1998, 2004
  • DFB-Pokal-Sieger (13): 1957, 1966, 1967, 1969, 1971, 1982, 1984, 1986, 1998, 2000, 2003, 2005, 2006
  • DFB-Pokal-Finalist (2): 1985, 1999
  • DFB-Hallen-Pokal Finalist: 1997
  • Deutscher-Supercup-Sieger (3): 1983 (inoffiziell), 1987, 1990
  • Deutscher-Ligapokal-Sieger (6): 1997, 1998, 1999, 2000, 2004, 2007
  • Süddeutscher Meister (2): 1926, 1928
  • Bayerischer Meister (5): 1905, 1910, 1911, 1926, 1928,
  • Südbayerischer Meister (12): 1910, 1916, 1917, 1918, 1920, 1923, 1929, 1930, 1931, 1932, 1933, 1944
  • Oberbayerischer Meister (4): 1908, 1917, 1918, 1945
  • Münchner Fußball-Bund (1): 1903/04 (Münchner Meister)
  • Verband Münchner Fußball-Vereine (2): 1904/05, 1905/06 (Münchner Meister)
  • Pokal des F.C. Bayern (1): 1901/02 (inoffizielle bayerische Meisterschaft als Bayernpokal)
  • Pokal des F.C. Bayern (1): 1902/03 (als Münchner Pokal des FC Bayern)

Auswahl ehemaliger Spieler

Patrik Andersson
Klaus Augenthaler
Raimond Aumann
Michael Ballack
Mario Basler
Hans Bauer
Franz Beckenbauer
Andreas Brehme
Dieter Brenninger
Paul Breitner
Sebastian Deisler
Hansi Dorfner
Wolfgang Dremmler
Bernd „Wipf“ Dürnberger
Stefan Effenberg
Giovane Elber
Ludwig Goldbrunner
Johnny Hansen
Owen Hargreaves
Thomas Helmer
Andreas Herzog
Dieter Hoeneß
Uli Hoeneß
Norbert Janzon


Jens Jeremies
Jorginho
Hans-Josef „Jupp“ Kapellmann
Jürgen Klinsmann
Ludwig „Wiggerl“ Kögl
Jürgen Kohler
Robert Kovač
„Sammy“ Kuffour
Bruno Labbadia
Brian Laudrup
Søren Lerby
Thomas Linke
Bixente Lizarazu
Sepp Maier
Roy Makaay
Reinhold Mathy
Lothar Matthäus
Alan McInally
Karl-Heinz „Charly“ Mrosko
Gerd Müller
Norbert Nachtweih
Rainer Ohlhauser
Werner Olk
Jean-Pierre Papin
Jean-Marie Pfaff
Hans Pflügler
Oskar Rohr
Franz „Bulle“ Roth
Stefan Reuter
Karl-Heinz Rummenigge
Michael Rummenigge
Hasan „Brazzo“ Salihamidžić
Mehmet Scholl
Manfred „Manni“ Schwabl
Hans Georg „Katsche“ Schwarzenbeck
Wilhelm Simetsreiter
August „Gustl“ Starek
Olaf Thon
Conny Torstensson
Adolfo Valencia
Roland Wohlfarth
Jan Wouters
Klaus „Cäsar“ Wunder
Alexander Zickler
Rainer Zobel

Regionalliga-Mannschaft

Aktueller Kader

Torhüter Abwehr Mittelfeld Angriff
  • Max Grün
  • Thomas Kraft
  • Stefano Celozzi
  • Timo Heinze
  • Mats Hummels
  • Marco Höferth
  • Michael Kokocinski
  • Björn Kopplin
  • Christopher Krause
  • Thomas Linke
  • Georg Niedermeier
  • Christian Saba
  • Holger Badstuber
  • Stephan Fürstner
  • Michael Görlitz
  • Maximilian Haas
  • Toni Kroos
  • Stefan Rieß
  • Matthias Schwarz
  • Marco Stier
  • Alexander Benede
  • Vitus Nagorny
  • Daniel Sikorski
  • Sandro Wagner
  • Deniz Yilmaz

Frauenfußball

Die Frauenfußballabteilung besteht seit 1970. Die erste Mannschaft spielt seit 2000 wieder in der Bundesliga. Während die männlichen Kollegen Titel in Serie sammeln, machen sich die Frauen des FCB als Talentschmiede einen Namen. Viele spätere Nationalspielerinnen verließen den Verein zu anderen Bundesligaclubs.

 

Geschichte

Zwischen 1972 und 1990 wurden die FCB-Frauen neunzehn Mal in Folge bayerischer Meister. In den siebziger Jahren erlebte die Abteilung ihre Blütezeit. Nach einem vergeblichen Anlauf gewannen die Bayern 1976 das Finale um die deutsche Meisterschaft gegen Tennis Borussia Berlin mit 4:2 nach Verlängerung. In der Meistermannschaft stand die heutige Trainerin Sissy Raith. Noch weitere drei Mal erreichten die Bayern das Finale, mussten aber jedes Mal als Verlierer den Platz verlassen. 1988 und 1990 fuhren die FCB-Kickerinnen nach Berlin zum Finale des DFB-Pokals, verloren aber beide Male. 1990 gehörte die Mannschaft zu den Gründungsmitgliedern der Bundesliga. Nach einem fünften Platz in der ersten Saison folgte 1992 der Abstieg in die Bayernliga. Nach acht langen Jahren gelang der Wiederaufstieg. Die Mannschaft gewann alle Saisonspiele und setzte sich in der Aufstiegsrunde durch. Seitdem konnte sich die Mannschaft in der Liga etablieren. Größter Erfolg der neueren Ära waren die vierten Plätze 2002, 2005 und 2007.

Die zweite Mannschaft verpasste 2007 den Aufstieg in die 2. Bundesliga. In der Saison 2007/08 wird die Mannschaft in der Regionalliga Süd spielen. Die B-Juniorinnen spielen ebenfalls in der Bayernliga. Dreimal konnte der Bayern-Nachwuchs das Endspiel um die deutsche Meisterschaft erreichen, verlor aber zweimal gegen den 1. FFC Turbine Potsdam und 2007 gegen den FCR 2001 Duisburg.

 

Stadion

Gespielt wird im Sportpark Aschheim. Das Stadion hat eine Kapazität von ca. 3.000 Plätzen. Die männliche A- und B-Jugend des FC Bayern spielt ebenfalls in diesem Stadion.

 

Erfolge der Frauen-Fußballmannschaft

  • Deutscher Meister: 1 (1976)
  • Deutscher Vize-Meister: 4 (1975, 1979, 1982, 1985)
  • DFB-Pokal-Finalist: 2 (1988, 1990)
  • Deutscher Vizemeister der B-Juniorinnen: 3 (2000, 2006, 2007)

Fanclubs

Der FC Bayern München führt weltweit 2.329 offizielle Fanclubs mit 154.580 Mitgliedern (Stand: 12. November 2007). Zu den bekanntesten offiziellen Fanclubs gehören die „Red Sharks“ und die „Red Munichs 89“. In den 1970er Jahren gab es mit der „Südkurve '73“ und den „Red Angels“ zwei führende Gruppen beim FC Bayern. 1986 entstand in München die erste reine Hooligangruppe, die so genannte „Service Crew Munich“ (SCM). Mitte der 1990er Jahre entwickelte sich dann die Ultrà-Bewegung. Als erste Gruppe sind hier die „Munichmaniacs 1996“ zu erwähnen. Seit 2002 gibt es eine übergreifende Ultra-Gruppe, die Schickeria München. Diese ist aber kein offizieller Fanclub. Was die Zahl der nicht organisierten Fans und Anhänger weltweit anbelangt, gehört der FC Bayern München auch international zu den größten Vereinen.

 

 

Aktueller Kader des FC Bayern München:

Torwart

Oliver Kahn 1 Michael Rensing 22 Bernd Dreher 29 Thomas Kraft 33

Abwehr

Willy Sagnol 2 Lúcio 3 Daniel van Buyten 5 Andreas Görlitz 18 Philipp Lahm 21 Valérien Ismaël 25
Christian Lell 30

Mittelfeld

Martín Demichelis 6 Mehmet Scholl 7 Ali Karimi 8 Mark van Bommel 17 Julio dos Santos 19 Hasan Salihamidžić 20 Owen Hargreaves 23 Sebastian Deisler 26 Bastian Schweinsteiger 31 Stephan Fürstner 36 Andreas Ottl 39

Angriff

Roy Makaay 10 Lukas Podolski 11 Claudio Pizarro 14 Roque Santa Cruz 24

Fußball (Männer)
Die erste Mannschaft spielt seit 1965 in der 1. Fußball-Bundesliga. Der FC Bayern München ist der erfolgreichste deutsche Fußball-Club und deutscher Rekordmeister. Für 19 Meisterschaften seit 1963 darf er drei Meistersterne auf dem Trikot tragen. Der FC Bayern ist der erste Verein, dem es gelang, das Double zu verteidigen. Er gehört auch zu den drei Mannschaften, denen es gelungen ist, alle Europapokale sowie den Weltpokal zu gewinnen. Außer den Bayern gelang es bisher nur drei Mannschaften, den Europapokal der Landesmeister drei Mal in Folge zu gewinnen. Deswegen erlaubt es die UEFA dem FC Bayern, ein Logo mit dem Champions-League Pokal zu tragen, in dem zusätzlich die Anzahl aller gewonnenen Europapokale der Landesmeister (4) eingetragen ist. Unter den Vereinspokalen fehlt einzig der Europäische Supercup, der bisher noch von keiner deutschen Mannschaft gewonnen wurde.

Europapokal der Landesmeister (3) / Champions League (1) Sieger: 1974, 1975, 1976, 2001 Zweiter: 1982, 1987, 1999
UEFA-Pokalsieger (1): 1996 Europapokal der Pokalsieger (1): 1967 Weltpokal (2): 1976, 2001 Double (6): 1969, 1986, 2000, 2003, 2005, 2006 Deutscher Meister (20): 1932, 1969, 1972, 1973, 1974, 1980, 1981, 1985, 1986, 1987, 1989, 1990, 1994, 1997, 1999, 2000, 2001, 2003, 2005, 2006 Deutscher Vizemeister (9):1966, 1970, 1971, 1988, 1991, 1993, 1996, 1998, 2004
DFB-Pokal-Sieger (13): 1957, 1966, 1967, 1969, 1971, 1982, 1984, 1986, 1998, 2000, 2003, 2005, 2006 DFB-Pokal-Finalist (2): 1985, 1999 Deutscher Supercup-Sieger (3): 1983 (inoffiziell), 1987, 1990 Deutscher Ligapokal-Sieger (5): 1997, 1998, 1999, 2000, 2004 Süddeutscher Meister (2): 1926, 1928 Bayerischer Meister (4): 1910, 1911, 1926, 1928, Südbayerischer Meister (12): 1910, 1916, 1917, 1918, 1920, 1923, 1929, 1930, 1931, 1932, 1933, 1944 Oberbayerischer Meister (6): 1904, 1905, 1908, 1917, 1918, 1945

 

Trainer

Felix Magath (seit 1. Juli 2004) Ottmar Hitzfeld (vom 1. Juli 1998 bis 30. Juni 2004, mit 72 Monaten längste durchgehende Amtszeit in der Geschichte des Vereins) Giovanni Trapattoni (vom 1. Juli 1996 bis 30. Juni 1998)
Franz Beckenbauer (vom 29. April 1996 bis 30. Juni 1996) Otto Rehhagel (vom 1. Juli 1995 bis 27. April 1996)
Giovanni Trapattoni (vom 1. Juli 1994 bis 30. Juni 1995) Franz Beckenbauer (vom 7. Januar 1994 bis 30. Juni 1994)
Erich Ribbeck (vom 12. März 1992 bis 27. Dezember 1993) Sören Lerby (vom 9. Oktober 1991 bis 11. März 1992)
Jupp Heynckes (vom 1. Juli 1987 bis 8. Oktober 1991) Udo Lattek (vom 1. Juli 1983 bis 30. Juni 1987)
Reinhard Saftig (vom 17. Mai 1983 bis 30. Juni 1983) Pál Csernai (vom 16. Dezember 1978 bis 16. Mai 1983)
Gyula Lóránt (vom 2. Dezember 1977 bis 28. Februar 1979) Dettmar Cramer (vom 16. Januar 1975 bis 1. Dezember 1977) Udo Lattek (vom 14. März 1970 bis 2. Januar 1975) Branko Zebec (vom 1. Juli 1968 bis 13. März 1970)
Zlatko Čajkovski (vom 1. Juli 1965 bis 30. Juni 1968)

Präsidenten

Franz Beckenbauer (seit 1994) Prof. Dr. Fritz Scherer (1985 - 1994) Willi O. Hoffmann (1979 - 1985) Wilhelm Neudecker (1962 - 1979) Roland Endler (1958 - 1962) Alfred Reitlinger (1955 - 1958) Adolf Fischer, Karli Wild, Hugo Theisinger (1953 - 1955) Julius Scheuring (1951 - 1953) Kurt Landauer (1947 - 1951) Siegfried Herrmann (1945 - 1947)
Josef Bayer (1945) Franz X. Heilmannseder (1945) Josef Sauter (1943 - 1945) Dr. Kellner (1938 -1943) Franz Nußhardt(1937 - 1938) Dr. Richard Amesmeier (1935 - 1937) Dr. Karl-Heinz Oettinger (1934 - 1935) Siegfried Herrmann (1933 - 1934) Kurt Landauer (1922 - 1933) Fred Dunn (1921 - 1922) Kurt Landauer (1919 - 1921)
Fritz Meier (1916 - 1919) Hans Bermühler (1916) Fritz Meier (1915) Hans Tusch (1915) Fred Dunn (1914 - 1915)
Kurt Landauer (1913 - 1914) Dr. Angelo Knorr (1907 - 1913) Dr. Kurt Müller (1906 - 1907) Dr. Willem Hesselink (1903 - 1906) Franz John (1900 - 1903)

Patrik Andersson Klaus Augenthaler Raimond Aumann Michael Ballack Mario Basler Franz Beckenbauer Andreas Brehme Dieter Brenninger Paul Breitner Hansi Dorfner Wolfgang Dremmler Bernd "Wipf" Dürnberger Stefan Effenberg Giovane Elber Ludwig Goldbrunner
Johnny Hansen Thomas Helmer Dieter Hoeneß Uli Hoeneß Mark Hughes Jens Jeremies
Jorginho Oliver Kahn Hans-Josef "Jupp" Kapellmann Jürgen Klinsmann Ludwig "Wiggerl" Kögl Jürgen Kohler Robert Kovač"Sammy" Kuffour Brian Laudrup Sören Lerby Thomas Linke Bixente Lizarazu Sepp Maier Roy Makaay Lothar Matthäus Alan McInally Gerd Müller
Werner Olk Jean-Pierre Papin Jean-Marie Pfaff Hans Pflügler Oskar Rohr Franz „Bulle“ Roth Stefan Reuter Karl-Heinz Rummenigge Michael Rummenigge Mehmet Scholl Manfred "Manni" Schwabl Hans Georg „Katsche“ Schwarzenbeck Wilhelm Simetsreiter August "Gustl" Starek Olaf Thon Conny Torstensson Adolfo Valencia Roland Wohlfarth Jan Wouters Klaus "Cäsar" Wunder Zé Roberto Alexander Zickler
Nach einem Streit mit der Vereinsführung des MTV 1879 München spalteten sich elf Fußballspieler ab und gründeten am 27. Februar 1900 unter Führung von Franz John in der Schwabinger Gaststätte Gisela den FC Bayern München. Da der Verein auf finanziell wackeligen Beinen stand, schloss er sich als Fußballabteilung 1906 dem Münchner SC an. Nach dem Ersten Weltkrieg fand beim Münchner SC kein Vereinsleben mehr statt, so dass sich der FC Bayern wieder ablöste und mit dem TV Jahn München zum TSV Jahn München fusionierte. Die Abteilung spielte aber weiterhin als FC Bayern, bis sie sich 1923 auch von dieser Fusion wieder löste und erneut den FC Bayern München als eigenständigen Verein bildete. 1932 kann der erste von insgesamt 20 Meistertiteln gefeiert werden, als man in Nürnberg im Endspiel Eintracht Frankfurt besiegte. Mitglieder der Meistermannschaft waren Josef Lechler, Sigmund Haringer, Conrad Heidkamp, Robert Breindl, Ludwig Goldbrunner, Ernst Nagelschmitz, Josef Bergmaier, Franz Krumm, Oskar Rohr, Hans Schmidt und Hans Welkerd.
Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten endete die erste Glanzzeit der Bayern. Der langjährige Bayern-Präsident Kurt Landauer musste als Jude auf politischen Druck am 22. März 1933 zurücktreten und auch der Meistertrainer Richard Dombi (ebenfalls Jude) verließ im Frühjahr 1933 die Bayern Richtung Grasshoppers Zürich. Der Leistungsträger Oskar Rohr folgte im gleichen Jahr seinem ehemaligen Trainer in die Schweiz.
Nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurde eine Münchner Fußballrunde, aufgeteilt nach Stadtbezirken, eingeführt. Nachdem 243 Mitglieder des FC Bayern München vom Militär eingezogen wurden, bildete man mit dem FC Alte Haide die Spielgemeinschaft "Bezirk Schwabing". Der FC Bayern München war für die Mannschaftsaufstellung verantwortlich, die Heimspiele fanden aber auf dem Platz des FC Alte Haide an der Fröttmaninger Straße statt.
Bei Gründung der Bundesliga war der FC Bayern München nicht vertreten, 1965 stieg der Verein auf – er belegte am Saisonende den dritten Platz – und gehört seitdem der Bundesliga an. Er ist dort der erfolgreichste Verein (19 Bundesliga-Meistertitel, Platz eins in der ewigen Bundesligatabelle, Stand 05/2006).

In der Nacht zum 7. Januar 1966 wurde die neu gegründete Eishockeyabteilung des MEV 1883 München übernommen – die Eishockeymannschaft setzte die Saison unter dem Namen FC Bayern in der damaligen Oberliga (2. Spielklasse) fort und nahm 1967/68 und 1968/69 an der Bundesliga teil. Im Sommer 1969 wurde die Eishockeyabteilung wieder aufgelöst.
Am 14. Februar 2002 wurde der Großteil der Fußballabteilung in die neu gegründete FC Bayern München AG ausgegliedert. Unter deren Verantwortung steht nicht nur der Lizenzfußballbereich sondern auch die erste Amateurmannschaft, die A- und B-Junioren sowie die Frauenfußball-Abteilung.[1]
Im Frühjahr 2003 kam mit der Kirch-Affäre der wohl größte bekannte Skandal der Vereinsgeschichte ans Licht.
Der FC Bayern München trug seine Bundesligaspiele von 1965 bis 1972 im Grünwalder Stadion aus, von Mai 1972 bis Mai 2005 im Olympiastadion, seit der Spielsaison 2005/06 wird in der neugebauten Allianz Arena gespielt.
In Deutschland polarisiert kein Verein mehr als der FC Bayern. Die Toten Hosen ("Bayern" – Wir würden nie zum FC Bayern München gehen) und Norbert und die Feiglinge ("Bayern hat verloren") widmeten dem FC Bayern kommerziell sehr erfolgreiche Songs.

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Franz Beckenbauer Hoeneß Karl-Heinz Rummenigge Scholl Pizarro Makaay Augenthaler Breitner Spieler beim FC Bayern München

Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhundert erhielten die Fussballabteilungen der vorwiegend als Turnerclubs deklarierten Vereine nicht die Wertschätzung von heute. Das Ballspiel kam ja bekanntlich von der Insel (England / Schottland) und war somit verpöhnt. Nennen wir es die "Englisiereung/Engländerei" des Sport wurde abgelehnt (Fussball, Cricket, usw.), der Nationalismus und der Nationalstolz wurde hochgehalten, es zählten deutsche Tugenden.
So auch im Verein MTV (Männerturnverein)1879 München, dem "Vorläufer" unseres heutigen FC Bayernwo der Fussball über Fusslümmelei, Strauchballspiel und englische Krankheit. Nach der bereits nicht erhaltenen Wertschätzung, sowie grösserer und kleinerer Quärelen beschlossen Mitglieder der Fussballabteilung die Gründung eines eigenen Vereins.
Am Mittwoch, den 27. März 1900 war es dann soweit. Der FC Bayern München wurde in der Gastsätte "Gisela" im Münchner Stadtteil Schwabing gegründet. Zu den Initiatoren der Vereinsgründung, welche zuvor eine Versammlung des MTV unter Protest verlassen hatten, zählten unter anderm Fanz John, Josef Pollack, Schmid, Fritz Wamsler, Karl Wamsler, Ringler, Focke, Francke, Friedrich, Nägele und Zöpfle. Diese elf Herren sind die Gründungsmitglieder des FC Bayern München, dessen offizieller Name " Münchner Fussballklub 'Bayern' " war.
Um 23:15 wurde die erste Sitzung dess neu ins Leben gerufenen Fussballvereines beendet. Zum 1. Vorsitzenden wurde Franz John (voller Name: Fraz Adolf Louis John) gewählt, Josef Pollack war Schriftführer.
Die erste Satzung, sowie der erste offizielle Vorstand wurde am 04. April 1900 im Hotel Reichshof gewählt. Als 1. Vorsitzender wurde Franz John bestätigt, 2. Vorsitzender wurde Wockert, 1. Schriftführer Josef Pollach (wie gehabt), 2. Schriftführer Bitzer, Kassierer Ringler, 1. Kapitän Francke, 1. Zeugwart Zöpfle, 2. Zeugwart Nägele.
Viele Gründungsmitglieder und Funltionäre waren gleichzeitig Spieler in Bayerns erster Mannschaft.
Ein weiterrer Beschluss, welcher sich zu unserer aller Glück im laufe der Zeit änderte, waren die Vereinsfarben: Weiss und Blau. Die Vereinsfarben Rot und Weiss (Rothosen) resultierten aus einer Fussion mit dem Münchener Sport Club (MSC) im Jahre 1906. Die Fussion hatte vorwiegend finanzielle Gründe. Der MSC stellte jedoch die Bedingung, dass die Fussballer nun in roten Hosen auflaufen sollen, so dass wir die immer noch gültigen Farben Rot und Weiss bekamen.

Das erste Spiel trug unser FC Bayern München im März 1900 gegen den 1. Münchener FC aus. Hierbei handelte es sich um ein Freundschaftsspiel, welches auf dem städtischen Spielplatz auf der Schyrenwiese Stattfand. Es wurde glatt mit 5:2 Toren gewonnen wurde. Welch ein Einstand !!!

Bis zur Einführung der Bundesliga (Saison 1963/64) gab es in Deutschland einige erste Ligen.
Unser FC Bayern München smmelte aber trozdem fleissig Titel. Den ersten erreichte der FC Bayern im Jahr 1902 mit dem Gewinn der Bayrischen Ligameisterschaft. Viele Titel sollten folgen - siehe Erfolge.
Den ersten "überregionalen / gesamtdeutschen" Titelgewinn konnte unser FC Bayern München im Jahre 1932 verbuchen, den Gewinn der Deutschen Meisterschaft.
Im Endpiel zur deutschen Meisterschaft wurde die Eintracht Fankfurt vor 55.000 Zusachauern in Nürnberg mit 2:0 (1:0) besiegt. Die Tore erzielten Rohr, per Handelfmeter zum 1:0 (36. Minute) und Krumm in der 75. Minute zum 2:0.
Die Mannschaftsaufstellung: Lechler, Haringer, Conny Heidkamp, Breindl, Goldbrunner, Nagelschmitz, Bergmeier, Krumm, Rohr, Schmidt und Welker.
Nürnberg sollte sich als gutes Pflaster erweisen (1967).
Die folgenden Jahre bis zum ende des 2. Weltkrieges waren magerer, was natürlich an den Wirren des Krieges, aber auch an der Benachteidigung der Bayern lag. Mit Kurt Lanauer war ein Jude der 1. Vorsitzende (dieser emigrierte in die Schweiz), NS-Grössen mit Parteibuch spielten bei unseren Bayern lange Zeit keine einnehmende Rolle. Die distanzierte Haltung zum NS-Regime lies man den FC Bayern Münche spüren.
Und eben diese Distanzierung verhalf dem FC Bayern zu einem - gegenüber anderen Klubs - schnelleren Aufschung und dem Wohlwollen der alliierten Kräfte.

Der nächste Gesamtdeutsche Titel konnte erst 1957 gewonnen werden. Hier erreichten unsere Bayern ihren ersten Pokalsieg. Gegener war, am 29. Dezember 1957 in Rosenaustadion in Augsburg, die Fortuna aus Düsseldorf. Diese wurde vor 44.000 Zusachauern mit 1:0 besiegt. Das Tor des Tages erzielteRudi Jobst in der 78. Minute.
Die Mannschaftsaufstellung: Fazekas, Knauer, H. Bauer, Mayer, Landerer, Manthey, Velhorn, W. Huber, Siedl, Sommerlatt und eben der Torschütze Rudi Jobst.

In der Saison 1963/64 wurde dann endlich die Bundesliga eingeführt. Leider wurde unser FC Bayern München hier übergangen. Es lag weder an der sportlichen noch an der Finanziellen Leistungsfähigkeit des Vereins. Mit den 60ern, welche die letzte Meisterschaftssaison gewonnen hatten, stand bereits in Münchner Verein in der neuen Liga. Die Verantwortlichen waren wohl der Meinung, die Bundesliga vertrage keine zwei Münchner Vereine. So musste der FC Bayern weiter in der Regionalliga um den Aufstieg in die Bundesliga spielen.
In der nun folgenden Saison erreichte man zwar mit dem zweiten Platz die Teilnahme zu Bundesligaqualifikation, scheiterte aber in dieser. In der Saison 1964/65 ging der FC Bayern dann als Erster in die Qualifikation und man erreichte den ersten Platz, so dass unsere Bayern nun ab der Saison 1965/66 in der Bundesliga spielten.
Nicht wenige bezeichnen die Nichtberücksichtigung der Bayern für die Bundesliga als Glück, da sich einige Vereine finanziell derart übernommen haben. Unsere Bayern konnten wachsen.

Im Jahre 1966 folgte der zweite Pokalsieg, 1969 der zweite Meistertitel (der 1. in der Bundesliga) - die Erfolgsstory nahm seinen Lauf.

Den ersten internationalen Erfolg feierten unsere Bayern im Jahr 1967 mit dem Gewinn des Europapokals der Pokalsieger. Das Spiel fand am 31. Mai 1967 in Nürnberg vor 71.000 Zuschauern statt. Unsere Bayern gewannen mit 1:0 nach Verlängerung gegen dir Glasgow Rangers. Das Tor des Tages erziehlte Franz "Bulle" Roth in der 108. Minute. Die Mannschaftsaufstellung: Maier, Nowak, Beckenbauer, Olk, Kupferschmidt, Roth, Koulmann, Nafziger, Ohlhauser, Müller, Brenninger.

Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte: 1972. In diesem Jahr zog der FC Bayern München vom Grünwalder Stadion ins nagelneue Olympiastadion. Das erste Spiel war am 34. Spieltag der Fussball-Bundesliga. Schalke 04 wurde vor 80.000 Zuschauern mit 5:1 abgefertigt - ein Einstand nach Mass !!!
Dem Olympiastadion blieben wir 33 Jahre treu !!!

Die 70er Jahre dürfen wohl als das erfolgreichste Jahrzehnt des FC Bayern München angesehen werden. Neben dreier Meisterschaften (1972, 1973,1974) folgen auf drei Siege im Europapokal der Landesmeister (1974, 1975, 1976), der Sieg im Weltpokal 1976 und der DFB-Pokalsieg 1971.
Die Weltpokalspiele der Jahre 1974 und 1975 hätte der FC Bayern gegen Gegner aus Argentinien bestreiten müssen. Zu dieser Zeit wurde der Pokal noch in Hin- und Rückspiel ausgespielt. Die Zeiten in Argentinien waren rau und die Sicherheit der Bayern Mannschaft war nicht gewährleistet, so dass der damalige Präsodent Neudecker auf die Austragung verzichtete.

Im Jahr 2001 sollte der Sieg im Europapokal - nun Champions League - wie auch der Weltpokalsieg wiederholt werden.

Doch auch die nun folgenden 80er waren erfogreich. Zwar gelang es unseren Bayern nicht, internationale Titel zu sammeln, doch es folgten zahlreiche national Erfolge in Meisterschaft und Pokal.

So wie die 80er aufhörten, gingen die 90er weiter. Zahlreichen Meisterschaften folgte 1996 der erste Gewinn des UEFA-Cups und 1998 nach längerer Pause auch wieder der DFB-Pokal.

Nach der Jahrtausendwende sollte sich dies nicht ändern. 2001 folgte das dritte Tripple in der Meisterschaft sowie die bereits erwähnten Siege in der Champions League und im Weltpokal. Zusammen mit dem nervenaufreibenden Saisonfinale in der Meisterschaft (4 Minuten Meister S04) war dies wohl eines der erfolgeichsten und - und ich als Bayernfanatiker darf das sagen - GEILSTE Jahr. Zumindest für die jüngeren Fans des FC Bayern München.

2005 und 2006 gelang es unserem FC Bayern München als erste Mannschaft das Double (Meisterschaft und DFB-Pokal) zu verteidigen.

Ebenfalls im Jahr 2005 zogen wir vom Münchner Olympiastadion in die brandneue Allianz Arena. Ein reines Fussball-Stadion.

Das bayerische Derby - der FC Bayern München gegen den TSV 1860 München, die Roten gegen die Blauen. Hierbei handelt es sich wohl um eines der traditionsreichsten Derbys im Fussball. Die Machtverhältnisse seit dem ersten Aufeinandertreffen am 21. September 1902 schwankten zwischen den Vereinen immer etwas hin und her, jedoch haben unsere Rothosen, was die Ergebnisse anbelangt ein doch sehr deutliches Übergewicht.
Unser FC Bayern gewann von den bisher - Stand Dezember 2006 - 202 Münchener Derbys 102 Spiele, 49 endeten unentschieden und 51 gingen verloren. Das Torverhältniss beträgt 429:286 Tore - also auch hier ein sehr deutliches Plus !!!
Den höchsten Sieg erspielten sich unsere Rothosen am 03. Oktober 1909. Die Partie endete 7:0 für den FC Bayern München.
Die höchste Niederlage mussten wir am 27. Oktober 1918 hinnehmen - ein 1:7 für die Blauen, gut 3 Jahre zuvor gab es noch ein 9:4 für die Blauen. Diese Partie fand am 04. Juli 1915 statt.
Die letzten 3 Partien, welche allesamt freundschaftlichen Charakter hatten wurden leider veloren, die acht Ligaspiele davor wurden jedoch gewonnen !!!
Wir freu'n uns auf das nächste Derby, wenn's wieder heisst - Rot gegen Blau !!!

Das grosse internationale Duell unseres FC Bayern München mit Real Madrid. Bisher gab es - Stand März 2007 - 24 Aufeinandertreffen. 14 Spiele fanden in Madrid und 10 Spiele fanden in München statt. Im Duell der beiden haben unsere Bayern die Nase weit vorne.
Der FC Bayern gewann 15 Partien, 2 endeten unentschieden und 7 gingen an Real Madrid. Das Torverhältnis beträgt 47 : 28 Tore für unseren FC Bayern München. Den höchsten Sieg verzeichnete der FC Bayern am 05. August 1980 mit einem 9:1 (7:0) im Münchener Olympiastadion, es handelte sich um ein Freundchaftsspiel. Die Tore für unseren FC Bayern schossen: 1:0 Hoeneß, 2:0 Hoeneß, 3:0 Breitner, 4:0 Niedermayer, 5:0 Rummenigge, 6:0 Kraus, 7:0 Hoeneß, 7:1 Cunningham, 8:1 Rummenigge, 9:1 Rautiainen.
Die "höchste" Niederlage war ein 4:2 am 29. August 1985 in Madrid.

 

Amateure:
Die "kleinen Bayern" werden sehr erfolgreich von Hermann Gerland trainiert, der in Bochum, Nürnberg und Bielefeld Erstliga-Erfahrung an der Linie sammelte. Immer wieder schaffen Talente den Sprung in die Profi-Mannschaft. Schweinsteiger, Trochowski oder Rensing düfen sich berechtigte Hoffnungen auf den ganz großen Durchbruch machen. Übrigens: 1977 machten die Amateure ihren Profis das Leben ganz schön schwer, verloren in der vierten DFB-Pokalrunde knapp mit 3:5. Durch einen Treffer von Wilhelm Reisinger führte die "Reserve" (mit dem jungen Klaus Augenthaler) sogar mit 1:0.

Aufholjagd:
In Bochum lag der FCB am 18.9.1976 nach 53 Minuten mit 0:4 zurück. Am Ende gelang ein nicht mehr für möglich gehaltener 6:5-Erfolg. Die Tore erzielten: Gerd Müller (2), Uli Hoeness (2), K-H. Rummenigge und Georg Schwarzenbeck.

Allianz-Arena:
Zum Saisonbeginn 2005/2006 ziehen die Münchner vom Olympiastadion in die neue Arena in Fröttmaning. Auf drei überdachten Rängen mit modernsten Komfort werden im "Schlauchboot" 66.000 Fans Fussball zum Anfassen und Gänsehaut pur zu erleben.

Bazi:
Seit 1993 ist der "Bazi" das Bayern-Maskottchen. Eine Jury hatte den Namen aus 60.000 Vorschlägen ausgewählt. Das bayrische Wort "Bazi" bedeutet Schlitzohr.

Bundesliga:
Als die Bundesliga ihren 40.Geburtstag feierte, kamen in München noch einmal schlechte Erinnerungen auf. Denn ausgerechnet dem heutigen Rekordmeister verweigerte der DFB 1963 die Aufnahme, der FCB fehlte unter den 16 Gründungsmitgliedern. "Nicht ratsam" erschien es dem DFB, "zwei Vereinen am gleichen Ort eine Lizenz" zu erteilen, nachdem man 1860 zuvor einen Platz zugesprochen hatte. Nach einem vergeblichen Anlauf stieg der FCB 1965 auf und spielt seitdem in Liga eins.

Champions League:
Nach dem Erstrunden-Desaster im Vorjahr träumen die Münchner vom zweiten großen Coup nach 2001, als am 23.5.2001 der FC Valencia im Finale von Mailand nach Elfmeterschiessen besiegt wurde. Es war der erste Triumph im Europapokal der Landesmeister nach langen 25 Jahren. Seit 1992 heisst der Wettbewerb Champions League. 1999/2000 standen die Bayern im Endspiel (1:2 gegen ManU), 1994/1995 und 1999/2000 im Halbfinale, 1997/1998 und 2001/2002 im Viertelfinale.

Comeback:
Elf Spieler verließen den FCB bislang in der Bundesliga-Geschichte, die aber später noch einmal zurückkehrten: Markus Babbel, Paul Breitner, Stefan Effenberg, Berkant Göktan, Samuel Ossei Kuffour, Lothar Matthäus, Markus Münch, Manfred Schwabl, Ciriaco Sforza, Thomas Strunz, Thomas Winkelhofer.

Derby:
Mittlerweile gab es 202 Stadt-Duelle. Auch wie die Löwen 1963 anstelle der Bayern den Platz in der neu gegründeten Bundesliga bekamen, ist der TSV 1860 der Erzfeind des FCB, daran ändert auch die Tatsache des gemeinsamen Stadionbaus nichts.

Eigentore:
Eine "Spezialität" von Franz Beckenbauer, der 4x ins eigene Netz traf. Das schönste Eigentor erzielte Helmut Winkelhofer in der Saison 1985/1986, als der den Ball aus 25 Metern ins eigene Tor beförderte. Dieser Treffer wurde später zum "Tor des Monats" gewählt.

Einwechslung:
Am 15.4.1995 gewann Bayern gegen Frankfurt mit 5:2, die Partie wurde jedoch mit 0:2 gewertet, denn Trainier Giovanni Trapattoni hatte mit Hamann nach Scheuer, Grimm und Kuffour einen vierten Vertragsamateur gebracht.

Europapokal:
6x gewannen die Roten den Europapokal. 1974, 1975 und 1976 gelang dem FCB als dritter Verein der Hattrick im Landesmeister-Cup, zudem triumphierten die Bayern 2001 in der Champions League. Der erste internationale Titel war der Cup der Pokalsieger 1967. Außerdem wurde 1996 der UEFA-Cup nach München geholt.

Filme:
Einige Spieler versuchten sich als Schauspieler. Paul Breitner spielte 1976 an der Seite von Hardy Krüger im erfolglosen Western "Potato Fritz" mit. Gerd Müller war 1967 im bayrischen Dorfklamauk "Wenn Ludwig ins Manöver zieht" zu sehen. Und auch Franz Beckenbauer versuchte sich als Darsteller, konnte aber das semi-dokumentarische Spielfilmpoträt "Libero" 1973 nicht vor dem Totalflop retten.

Golf:
Der Lieblingssport der meisten Fussballer. Prominentester Golfer der Bayern ist Franz Beckenbauer mit einem Handicap von 9. Gern auf dem Golfplatz stehen auch Michael Ballack (Handicap 31) und Oliver Kahn (Handicap 27). Bester Bayer ist derzeit Sepp Maier mit Handicap 6.

Grünwalder Strasse:
Vor dem Umzug ins Olympiastadion spielten Blau und Rot im Stadion an der Grünwalder Strasse, wo noch heute, nicht weit entfernt von der Säbener Strasse, die Amateure ihre Heimspiele austragen. Da die 1926 im Arbeiterbezirk Giesing eröffnete Arena einige Jahre im Besitz von 1860 war und erst 1937 in städtischen Besitz überging, hieß sie im Volksmund "Sechsz´ger-Stadion".

Hoeneß, Uli:
Er ist die "Abteilung Attacke" des Deutschen Rekordmeisters. Wie ein Löwe kämpft der gebürtige Ulmer für seinen FCB, der längst zu seinem Lebenswerk geworden ist. Gerade mal 27 Jahre jung war Uli Hoeneß, als er Manager wurde. Nach 239 Bundesliga-Spielen wechselte der Weltmeister vom Fussballfeld an den Schreibtisch und machte aus einem mittelständischen Betrieb mit 12 Mio Jahresumsatz einen Großkonzern (340 Mio) und eine Topadresse im Welt-Fussball. Trotz der immensen beruflichen Anspannung genießt er sein Leben voller Höhen und Tiefen, wenige Tage vor dem FDB-Pokal-Viertelfinale in Bremen überlebte er 1982 als einziger einen Flugzeugabsturz. Abseits des Fussballs ist Hoeneß als großzügiger Mensch bekannt, der immer ein offenes Ohr für wohltätige Zwecke und hilfsbedürftige Menschen hat.

Italien-Legionäre:
Elf Stars musste der Rekordmeister gen Italien ziehen lassen. K-H. Rummenigge, Andreas Brehme, Lothar Matthäus, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Stefan Effenberg, Brian Laudrup, Ciriaco Sforza, Christian Ziege, Jürgen Klinsmann, Carsten Jancker.
Als erster Italiener kam Ruggiero Rizzitelli aus der Serie A in die Bundesliga und bildete mit seinem Freund und Sturmpartner Jürgen Klinsmann bald das Sturmduo "Klinsitelli".
Komplettiert werden die bajuwarisch-italienischen Beziehungen natürlich die Verpflichtung von Giovanni Trapattoni.

Juventus Turin:
Bayern & Juve gehören seit Jahrzehnten zu den Abonnenten guter internationaler Platzierungen, trotzdem trafen beide Klubs NOCH NIE in einem europäischen Wettbewerb aufeinander.

Kaiser:
Den "höchsten Herrschertitel" hat Franz Beckenbauer inne. Seit 1958, als der kleine Franz als 13-jähriger wegen einer Watsch´n nicht zum TSV 1860 wechselte, gehören Beckenbauer und der FCB zusammen. Angefangen vom Aufstieg in die Bundesliga 1965 sind die großen Erfolge der Bayern untrennbar mit seinem Namen verbunden.

Lederhose:
Willi O. Hoffmann, der volkstümliche Präsident der Bayern (1979-1985), führte des bajuwarische Kleidungsstück als Markenzeichen ein. Längst ist die Lederhose Pflicht beim gemeinsamen Besuch des Oktoberfests und führte zu einem beliebten Schlachtruf für gegnerische Fans: "Zieht den Bayern die Lederhosen aus!"

Maier, Josef:
Als "Katze von Anzing" macht sich der Weltklasse Keeper auf der ganzen Welt einen Namen. Er nahm an 4 Weltmeisterschaften teil, trug mehr als 600x das FCB-Trikot, ehe ein schwerer Autounfall 1979 seine Karriere beendete. Seit 1994 ist er Torwarttrainer und hat maßgeblichen Anteil am steilen Anstieg von Oliver Kahn.

Nationalspieler:
Rau ist der 69. deutsche A-Nationalspieler der Bayern. Der erste war Rechtsaußen Max Gablonsky. Rekordnationalspieler ist Lothar Matthäus mit 150 Partien. Franz Beckenbauer bestritt alle seine 103 Partien im DFB-Trikot als Münchner.

Nazis:
Hart getroffen wurde der weltoffene Verein durch die Machtergreifung der Nationalsozialisten. Viele jüdische Mitglieder mussten den "Juden-Klub", die der FCB in der Öffentlichkeit genannt wurde, verlassen. Auch Präsident Kurt Landauer musste gehen, die Nazis setzen eigene "Führungen" ein. In der "Reichskristallnacht" wurde Landauer für 4 Wochen ins KZ Dachau gesperrt, konnte aber 1939 flüchten. Sportlich und Finanziell ging es im "Dritten Reich" abwärts mit dem Meister von 1932.

Olympiastadion:
Zur Olympiade 1972 war es die absolute Bausensation, heute ist das denkmalgeschützte Stadion mit dem imposanten Zeltdach Noch-Heimat des FC Bayern. Am 26.5.1972 wurde es mit dem Länderspiel Deutschland – UDSSR eingeweiht.

Online:
"Drin" im Internet ist der FCB schon seit 1997, damals noch in Zusammenarbeit mit AOL. Heute gehört sie zu den erfolgreichsten Klub-Homepages der Welt (www.fcbayern.t-online.de). Während der vergangenen Saison konnten die Seitenabrufe auf mehr als 12 Mio pro Monat gesteigert werden. Im Sommer wurde die Webseite zusammen mit T-Online umgestaltet und der kostenpflichtige Kanal "FCB Champions" eingerichtet.

Ostkreismeister:
1910 gewann der junge Verein seinen ersten Titel: Bayern wurde Ostkreismeister. Es blieb der größte Erfolg vor dem ersten Weltkrieg.

Phantomtor:
Das wohl kurioseste Tor der Bundesliga-Geschichte erzielte Thomas Helmer am 23.4.1994. Gegen den 1.FC Nürnberg versuchte er in der 21.Minute, den Ball mit der Hacke an Club-Keeper Köpke vorbei zu stochern, schob ihn jedoch aus kürzester Entfernung daneben. Plötzlich aber Jubel im Olympiastadion, Schiedsrichter Osmers entschied zur Verwunderung aller auf Tor. Bayern gewann mit 2:1, doch nach einem Protest wurde das Spiel wiederholt. Die Neuauflage gewann der FC Bayern dann klar mit 5:0.

Präsidenten:
Folgende Herren führten den FC Bayern seit der Gründung 1900: Franz John (1900-1903), Willem Hesselink (1903-1906), Kurt Müller (1906/1997), Dr. Angelol Knorr (1907-1913), Kurt Landauer (1913/1914, 1921/1922), Hans Tusch (1915), Fritz Meier (1915, 1916-1919), Hans Bermühler (1916), Siegfried Hermann (1933/1934, 1945-1947), Dr.Karl-Heinz Oettinger (1934/35), Dr.Richard Amesmeier (1935-1937), Franz Nußhardt (1937/38), Kellner (1938-1943), Sauter (1943-1945), Franz-Xaver Heilmannseder und Josef Bayer (1945), Julius Scheuring (1951-1953), Adolf Fischer, Karli Wild, Hugo Theisinger (1953-1955), Roland Endler (1958-1962), Wilhelm Neudecker (1962-1979), Willi O.Hoffmann (1979-1985), Prof.Dr.Fritz Scherer (1986-1994), Franz Beckenbauer (seit 1994). Beckenbauer ist seit Gründung der FC Bayern München AG im Jahr 2002 Präsident des Gesamtvereins und Aufsichtsratsvorsitzender.

Rekordmeister:
Diesen inoffiziellen Titel halten die Bayern mit aktuell 20 Meisterschaften.

Säbener Strasse:
Pilgerstätte für Tausende von FCB-Fans im Münchner Stadtteil Harlaching unweit der Grünwalder Strasse. Das Trainings-und Verwaltungszentrum entstand 1970/1971 unter der Regie von Präsident Neudecker und kostete 2 Mio Euro.

Trainer:
Seit 1945 beschäftigte der FC Bayern insgesamt 28 Trainer.

UEFA-Cup:
Franz Beckenbauer nannte ihn mal achtlos "Cup der Verlierer", gewonnen hat er ihn 1996 aber gern. Jürgen Klinsmann war mit 15 Toren in dieser Saison Rekordtorschütze.

Unfair:
"Den hätte ich auf die Aschenbahn getreten", schimpfte Uli Hoeneß nach dem 2:1 bei Hansa Rostock im September 2003. René Rydlewicz hatte in der 90.Minute den Fussballer-Ehrenkodex gebrochen und den Ball nicht zu den Bayern zurückgespielt, obwohl Bixente Lizarazu ihn nach einer Verletzung eines Rostockers ins Aus gespielt hatte. Und das ausgerechnet am offiziellen "Tag des Fairplay".

Vereinsname:
Mit "FC Bayern" dokumentieren die Münchner den Bezug zur eigenen Region, was um die Jahrhundertwende nicht ungewöhnlich war.

Weltpokal:
2x hielten die Bayern die bedeutendste Trophäe im Vereinsfussball in den Händen. 1976 besiegten sie Cruziero Belo Horizonte (2:0 und 0:0), 2001 die Boca Juniors Buenos Aires in Tokio mit 1:0. 1974 und 1975 verzichtete der FC Bayern auf die Austragung. Grund: Der Gegner wäre jeweils aus Argentinien gekommen, und der argentinischen Liga hing damals ein miserabler Ruf an.

Wiesn:
Das bayrische Wort für Oktoberfest, weil das weltbekannte Großereignis auf der Theresienwiese stattfindet.

Ultra ist nicht gleich Ultra !!!

 

Ultrà-Bewegung - Definition laut Wikipedia

Ursprung
Die Ultrà-Bewegung hat ihre Wurzeln im Italien der späten 50er und 60er Jahre, als sich erstmals "fußballverrückte" Jugendliche in Gruppen zusammenschlossen, um ihre jeweiligen Lieblingsmannschaften gemeinsam organisiert zu unterstützen. Namensgebend war eine italienische Zeitung, die es Ultrà nannte, dass Anhänger des AC Turin einen Schiedsrichter bis zum Flughafen verfolgten. Zuerst waren es nur relativ wenige Jugendliche, die sich aber mit Hilfe von Balkenschals und Trommeln von den anderen Fans unterschieden. Die Ultràs organisierten dann auch ihre ersten gemeinsamen Auswärtsfahrten.
Die Bewegung breitete sich rasch aus, und in weiten Teilen Europas bildeten sich entsprechende Gruppierungen. Großbritannien ist eines der wenigen Länder, in dem die Ultrà-Bewegung bisher keinen Anklang finden konnte.

Struktur und Aktivitäten
Bei Ultràs handelt es sich um fanatische Anhänger, deren Ziel es ist, ihre Mannschaft "immer und überall bestmöglich zu unterstützen".
Neben der akustischen Unterstützung, die sehr häufig von einem sogenannten Capo (Vorsänger) koordiniert und durch Trommeln begleitet wird, legen Ultràs auch viel Wert auf optische Hilfsmittel, Konfettiregen, bengalische Feuer und gigantische Fahnenmeere. Außerdem kreieren, finanzieren und organisieren die Ultràs farbenprächtige, einfallsreiche und meist schön anzusehende Choreographien. Unterstützung durch Sponsoren oder Vereine wird strikt abgelehnt. Ultràs finanzieren sich durch eigene Mitgliedsbeiträge und von selbstkreierten Fanartikeln.
Ultràs sprechen sich "gegen die Kommerzialisierung des Sports" aus.

Bedeutung
Die goldenen Jahre der italienischen Ultrà-Bewegung waren die 80er. Damals zählten einige Gruppen mehr als 10.000 Mitglieder. Aber auch heute noch gibt es einige Gruppen, die mehr als 10.000 Mitglieder haben. Einige wichtige Gruppen sind: Fedayn (SSC Neapel/Napoli Soccer), Irriducibili Lazio, Fossa dei Leoni (AC Mailand), Fighters und Drughi (Juventus Turin) und AS Roma Ultràs. Aufgrund der sehr hohen Mitgliederzahlen einiger Gruppen haben diese einen großen Einfluss auf die Vereinspolitik. So durfte z.B. die Fossa dei Leoni entscheiden, was von wem in ihrer Fankurve verkauft werden darf. Allein wegen dieser vereinspolitischen Macht verorten sich einzelne Gruppen auch in einer bestimmten politischen Richtung, so gibt es rechtsextreme Fangruppen, wie Irriducibili Lazio, aber auch neutrale oder linksextreme Gruppen, wie die Brigate Autonome Livornesi des AS Livorno Calcio.

Abgrenzung zu Hooligans
Im Unterschied zu Hooligans steht bei Ultràs der Fußball im Vordergrund und nicht die Gewalt. Schlägereien und Kämpfe sind aber auch ein Bestandteil der Ultrà-Kultur, einige deutsche Gruppen distanzieren sich jedoch, teilweise unter dem Eindruck des polizeilichen Vorgehens gegen die Gewalttäter, von Gewalt. Allerdings gerät das Klauen von gegnerischen Fanutensilien, insbesondere von Schals und Zaunfahnen, immer mehr in Mode.

Deutschland
Deutschland erreichte die Ultrà-Bewegung erst Anfang der 1990er. Die erste Gruppe auf deutschem Boden waren wohl 1986 die Fortuna Eagles (Fortuna Köln), 1990 gefolgt von Madness Leverkusen (Bayer Leverkusen, seit 1994 als Mad Boyz). 1994 gründeten sich die Ultràs Nürnberg (1.FC Nürnberg), 1995 dann die Binding Szene (Eintracht Frankfurt), Blaue Bomber Stuttgart (Stuttgarter Kickers), Promillos Ultràs (SC Freiburg) und Boys Bielefeld (Arminia Bielefeld). Auch bei den beiden Münchner Vereinen und einigen anderen waren in diesen Jahren erste Versuche unternommen worden, die Unterstützung der Mannschaft nach italienischem Vorbild zu organisieren.
Mittlerweile existieren bei fast allen Vereinen der oberen drei Ligen, aber auch in hierarchisch tieferen Spielklassen Gruppen, die sich selbst als Ultràs sehen. In vielen Fanszenen spielen die Ultràs allein schon deswegen eine dominante Rolle, weil es keine weiteren Gruppierungen gibt, die ihnen diesen Platz streitig machen können. Das daraus resultierende Missverständnis, die Ultràs hätten einen Alleinvertretungsanspruch der Kurve und Befehlsgewalt über den Fanblock, führt immer wieder zu Konflikten zwischen Ultràs und unorganisierten Fans.

 

Meine Anschauung von Ultra

Ultra ist für mich die ultimative Hingebung an eine Sache, an einen Glauben, an eine Leidenschaft.
Bei mir ist es die Leidenschaft, die da heißt: FC Bayern München
Ich weiß nicht mehr, wie ich Fan des FC Bayern München wurde. Ich weiß aber, dass ich es bin, seit ich denken kann. Als Ultra leide ich bei einer Niederlage (mal länger, mal kürzer) und freue mich bei Siegen, wie auch der "normale" Fan des FC Bayern München. Nur dass sich diese Leidenschaft bei mir in fast alle Bereiche des Lebens hineinzieht und meine Süße oft großes Vertändinss aufbringen muss - was sie aber meist sehr gerne macht.
Darum auch Ultra Bavaria 1969 . von Anfang an - Leidenschaft und Religion.

Die Aussage: Ultràs sprechen sich "gegen die Kommerzialisierung des Sports" aus:
Dies halte ich nur für bedingt realisierbar, da der gesamte Globus heute aus Kommerz besteht. Wenn heutzutage ein Verein diese Richtung einschlagen würde, so würde dieser von anderen Vereinen mit Sicherheit müde belächelt werden. Es bringt auch absolut nichts, wenn dies nur eine begrenzte Anzahl von Vereinen praktizieren würde. Diese Vereine würden über kurz oder lang von der Bildfläche verschwinden.
Spräche sich eine ganze Sportart gegen Kommerzialisierung aus und alle Vereine der Welt, von den Spitzenligen angefangen bis hinunter zur C-Klasse, ziehen an einem Strag - so wäre dies eventuell realisierbar.
Solch ein Szenario kann ich mir jedoch beim besten Willen nicht vorstellen.
Des weiteren ist meine Sammelleidenschaft, was Trikots, Fahnen, Schals, Wimpel, Patches etc. angeht, viel zu groß, um sich erfolgreich gegen den Kommerz zu wehren. Und so ergeht es vielen Fans, auch Ultras. Denn auch Balkenschals und Fahnen müssen meist käuflich erworben werden, genauso das Ticket zum Stadion.

Als Ultra Bavaria distanziere ich mich und diese Seite von:

Gewalt und Gewaltverherlichung jeglicher Art
(Hooligans, Links- und Rechtsradikalen, Gewohnheitsschlägern, sonstigen Radikalen etc.)

Politischen Parteien und Zielen -
ich bin werder Links, Rechts noch Mitte - politisch absolut unmotiviert und immer am maulen

Religion und Kirche
ich bin konfessionslos (außer FCB)

 

Mein Motto ist: Leben und leben lassen, jeder soll nach seiner Fasson glücklich werden, solange sein Tun, Handeln und Denken keine geltenden Gesetze verletzt, keine Personen in Mitleidenschaft zieht, niemanden beleidigt und niemandem ein Glaube oder eine Meinung aufgezwängt wird.

 

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Historisches - Trikots, Wappen / Logo's

Historisches aus der Bundesliga

Sammeln - Bilder, Schals, Wimpel, Fahnen, Aufnäher etc.

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Bilder, Bilder, Bilder

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Zusammengetragenes und Recherchiertes

Wichtiges und Wissenswertes

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die mir oder dem FC Bayern München schaden könnten

 

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Sollte ich unwissentlich copyrightgeschütztes Mateial verwenden bzw. verwendet haben, bitte ich um Benach- richtigung über die Kontaktseite. Ich werde Text oder Bild schnellstmöglich entfernen, oder nach Einigung das jeweilige Copyright, bzw. einen Link zum Rechteinhaber setzen.
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